Wien. Wie haben sich Hitze und Dürre auf die Vogelwelt ausgewirkt? Wirkt sich das Insektensterben auf die Vogelbestände aus? Reduziert das Usutu-Virus den Bestand der Amseln erneut? Und welche Vögel bleiben dieses Jahr am Futterhaus aus?

Antworten auf diese Fragen erwartet sich BirdLife Österreich von der winterlichen Vogelzählung. Von 4. bis 6. Jänner 2019 sind mit der Aktion der "Stunde der Wintervögel" Vogelfreunde eingeladen, im Garten, im Park oder am Balkon für eine Stunde lang die Vögel zu zählen. Gemeldet wird jeweils die Höchstzahl der während einer Stunde gesehenen Vogelarten.


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Mehr zur "Stunde der Wintervögel" auf birdlife.at
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 Vogelsterben

Jeder dritte Vogel der Felder und Äcker ist in den vergangenen 20 Jahren verschwunden. "Je mehr Meldungen bei uns eingehen, umso genauer können wir uns ein Bild von der Lage machen", erklärt Gábor Wichmann, Geschäftsführer von BirdLife Österreich. "Ob und wie viele Vögel sich im winterlichen Garten sehen lassen, hängt von vielen Faktoren ab. Und eben diese erforschen wir mit Hilfe der Bevölkerung seit nunmehr zehn Jahren.

Die Stunde der Wintervögel findet wie immer am Dreikönigswochenende statt, diesmal vom 4. bis 6. Jänner 2019. Es gilt, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Gezählt werden kann zu einer beliebigen Tageszeit. Gemeldet wird dann jeweils die Höchstzahl der gleichzeitig gesehenen Vogelarten.
Der Teilnahmefolder mit Abbildungen der häufigsten Wintervögel steht online unter www.birdlife.at zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 01/522 22 28. Der ausgefüllte Teilnahmefolder kann postalisch retourniert oder gleich direkt online unter www.birdlife.at eingetragen werden.