Weitere gut 35 Prozent der Landmasse der Erde müssen laut Wissenschaftern und Experten unbedingt unter Schutz gestellt werden, um Regionen von besonderer Bedeutung für die Biodiversität und Ökosysteme zu bewahren. Der Schutz von rund 2,3 Prozent der Landmasse sei am dringendsten, um die am stärksten bedrohten Pflanzen- und Tierarten vor dem Aussterben zu bewahren, heißt es in einem Bericht.

Die in zweijähriger Arbeit gesammelten Daten arbeitete das Team von Forschern um die Naturschutzorganisation Resolve in Washington in einem "globalen Sicherheitsnetz", in einer  interaktiven Online-Karte  ein. Dabei handle es sich um "die erste digitale Karte ihrer Art, die eine Art Blaupause für den Schutz des Lebens auf der Erde kreiert", sagte Eric Dinerstein von Resolve. Das "globale Sicherheitsnetz" zeigt außerdem, wie und was die Regionen der Welt dazu beitragen können, um die Artenvielfalt zu schützen.


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Derzeit stehen den Forschern zufolge etwa 15 Prozent der Landmasse der Erde unter Schutz. Um Krisen wie den Klimawandel, den Verlust von Biodiversität und das Aufkommen neuartiger Viren wie des Coronavirus effektiv zu bekämpfen, müsse es aber mindestens die Hälfte sein. (apa, dpa red)