Quito. An den Küsten der unter besonderem Schutz stehenden Galapagos-Inseln sind seit Jänner 22 Tonnen Müll gesammelt worden. Der Abfall werde untersucht, ob darin möglicherweise invasive Arten zu finden seien, teilten Vertreter des Nationalparks auf den zu Ecuador gehörenden Inseln mit. Der Müll wird von Mittel- und Südamerika, aber auch von Asien aus über das Meer zu den Inseln geschwemmt.

Strenge Regeln

Zum Schutz der Arten gelten besonders strenge Regeln. Ecuador begrenzt die Zahl der Besucher, auf den vier bewohnten Inseln leben lediglich 26.000 Menschen. Der Bau ist stark eingeschränkt, erneuerbare Energien werden gefördert, Plastiksäcke sind verboten. Ein Meeresschutzgebiet rund um die Inseln umfasst 138.000 Quadratkilometer. In einem besonders ausgewiesenen Schutzgebiet von 38.000 Quadratkilometern ist zudem jeglicher Fischfang verboten.