Asteroiden-Krater. Im Golf von Mexiko schlug vor 66 Millionen Jahren jener Asteroid ein, dem 75 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten, darunter auch die Dinosaurier, zum Opfer fielen. Ein internationales Forscherteam berichtet nun im Fachblatt "Nature", wie die charakteristische Form des dortigen Kraters entstanden ist. Die Spuren des Einschlags sind großteils unter hunderten Metern Meeresablagerungen im Golf von Mexiko verborgen. 2016 haben Forscher erstmals Bohrkerne aus dem nach der mexikanischen Hafenstadt Chicxulub benannten Krater entnommen. Die Analyse liefert Hinweise über die Entstehung des Ringgebirges, das sich mehrere hundert Meter über dem sonst flachen Boden erhebt. Bisher würden Hypothesen zur Entstehung dieser Formation vor allem auf Computersimulationen und Beobachtungen auf der Oberfläche anderer Planeten beruhen. Nun wurde eine Kette von Verformungsmechanismen bei solch einem Einschlag beschrieben. Damit die Ringgebirge entstehen können, muss sich das Gestein kurzzeitig verflüssigen und im Anschluss sehr schnell verfestigen. Die Forscher hoffen, nun auch die Bildung der größten Einschlagskrater auf anderen Planeten entschlüsseln zu können.

John Williams sagt ab. Der 86-jährige US-Filmkomponist und Dirigent John Williams ("Star Wars", "Indiana Jones") muss seine für 3. und 4. November geplanten Konzerte mit den Wiener Philharmonikern im Musikverein aus Gesundheitsgründen absagen. Die Auftritte wurden ersatzlos abgesagt, der Kartenpreis wird erstattet.

"Monuments Man" gestorben. Der als Teil der "Monuments Men" berühmt gewordene Harry Ettlinger ist tot. Ettlinger war das letzte noch lebende Mitglied der Spezialeinheit der Alliierten, die im Zweiten Weltkrieg zahlreiche Kunstschätze vor der Vernichtung gerettet und an die früheren Besitzer zurückgegeben hat. George Clooney hat die Geschichte der "Monuments Man" vor einigen Jahren verfilmt.