Künstliche Intelligenz im Spiel


Jedoch gibt es noch einen gravierenden Unterschied zum Spiel der Großen: Auch wenn der Trainer das gerne so hätte, wird die Mannschaft nicht zentral gesteuert. Wenn der Mittelfeld-Regisseur im Stadion daher dem quirligen Stürmer einen Pass genau in den Lauf spielen will, muss er ahnen, wohin der Mitspieler sprinten könnte. Das ist bei den eigenwilligen Laufwegen schwierig genug.

Nicht viel anders sieht es beim RoboCup aus, wenn zwei Mixed Teams gegeneinander antreten. Jede Mannschaft geht dabei mit einem gemischten Team aus zwei Mannschaften aufs Feld. Jede der vier Mannschaftshälften wird dabei von je einem eigenen Rechner gesteuert, der nicht wissen kann, was die andere Hälfte im nächsten Moment tun wird. Um das Spiel zu gewinnen, muss das Programm mit Robotern zusammenspielen, die sich ganz eigene Gedanken machen. "Genau das hilft auf dem Weg zu einer künstlichen Intelligenz", nennt Hauck einen Hintergrund dieser Mixed Teams.

Diese künstliche Intelligenz ist eine wichtige Voraussetzung für das große Ziel des RoboCups: 2050 sollen die Roboter den dann amtierenden Fußball-Weltmeister bei den Menschen schlagen.