Es war das dritte Mal in Folge, dass der Start einer "Falcon-9"-Trägerrakete für den Transport eines Telekommunikationssatelliten verschoben werden musste. - © Foto: Space X, Ben Cooper
Es war das dritte Mal in Folge, dass der Start einer "Falcon-9"-Trägerrakete für den Transport eines Telekommunikationssatelliten verschoben werden musste. - © Foto: Space X, Ben Cooper

Cape Canaveral.  Erneut nicht abgehoben hat am Sonntag eine Rakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX. Es war das dritte Mal in Folge, dass der Start einer "Falcon-9"-Trägerrakete für den Transport eines Telekommunikationssatelliten verschoben werden musste.

Diesmal stoppte ein Treibstoff-Problem in letzter Sekunde den Start vom Weltraumbahnhof Cap Canaveral im US-Bundesstaat Florida, wie SpaceX-Chef Elon Musk mitteilte.

Schon zuvor musste die Startzeit verschoben werden, weil sich ein Schiff in der gesperrten Zone befand. Einen neuen Starttermin gibt es noch nicht.

Die Rakete sollte einen Satelliten des luxemburgischen Unternehmens SES ins All befördern und diesen mehr als 35.000 Kilometer über dem Äquator absetzen. Der Satellit soll zur Telekommunikation in mehreren Ländern Asiens und des pazifischen Raumes dienen.

Ziel von SpaceX ist es, seine Trägerraketen mehrmals zu verwenden, um damit die Raumfahrt günstiger und nachhaltiger zu machen. Im Juni 2015 explodierte aber eine "Falcon-9"-Rakete unmittelbar nach dem Start. Im Jänner kehrte eine der Raketen zwar wieder erfolgreich aus dem All zurück, zerbrach aber bei der Landung auf einer Plattform im Pazifik.