Odysseus, Homerischer Held, hier mit Nymphe Kalypso auf einem Gemälde (Ausschnitt) von G. de Lairesse, ca. 1680.
Odysseus, Homerischer Held, hier mit Nymphe Kalypso auf einem Gemälde (Ausschnitt) von G. de Lairesse, ca. 1680.

Menin aeide, thea, Peleiadeo Achileos . . ." Die ersten Worte der "Ilias", hier wiedergegeben in lateinischen Lettern, hat Prof. Dr. Monika Rath, Wien 7, bestimmt noch im Ohr, samt der deutschen Übersetzung: "Singe den Zorn, o Göttin, des Peleiaden Achilleus . . ."

Die Zeitreisende bekennt, dass sie seit ihrer Jugend "mit dem "Virus der Antike" infiziert und eine glühende Verfechterin der antiken, speziell altgriechischen Kultur als Wiege der europäischen Bildung" ist. Die ehemalige Schülerin des humanistischen Piaristengymnasiums BG VIII am Josefstädter Jodok-Fink-Platz erinnert sich "noch heute an die schönen Schulstunden im Fach Griechisch, in denen wir mit unserem Professor Homers "Ilias" und "Odyssee" lasen (in der 6. Klasse!) . . ."

Als in den März-Zeitreisen Platon aufs Tapet gebracht wurde, der Homers Dichtung für schädlich hielt, horchte die Tüftlerin auf. Der Meinung des Cicerone, der große Philosoph sei in diesem Punkt auf dem Holzweg gewesen, schließt sich Prof. Dr. Rath "voll und ganz" an. "Homer als erster Epos-Poet Europas darf keinesfalls untergehen, muss der Nachwelt als einer der bedeutendsten Dichter und Denker der Weltliteratur für alle Zeiten erhalten bleiben!"

Depeschen

Für die im Vormonat erschienene Ausgabe des Geschichtsfeuilletons streut Dr. Harald Jilke, Wien 2, dem Gestalterteam Rosen und lobt die u.a. "kompakte, vielseitige, ausgezeichnet illustrierte . . . Zeitreisen-Nummer 393". Danke für die Blumen!

Christine Sigmund, Wien 23 (viel Erfolg bei Latein-Studien!), sann darüber nach, wie es dazu kam, dass sie "Kant lesen" auf einen Zettel notierte, der dann (versehentlich) in die Zeitreisenklause flatterte. Vielleicht war es eine Notiz bei einem Vortrag über die Aufklärung, den die Tüftlerin in der "Akademie am Dom" in Wien hörte . . .? - An Elisabeth Somogyi, Wien 11: Danke für Frühlingsbillett und toi, toi, toi mit dem Giersch im anno 1917 vom Großvater angelegten Garten! - An Mag. Johann Eckel, Wien 22: Ihr Schreiben machte Freude! - An Michael Chalupnik, Sieghartskirchen: Chapeau für die Privat-Kopfnuss und alles Gute!

P.S. Im ZEITREISENLOTTO gewann Dr. Peter Schilling, Wien 18; wir gratulieren herzlich!