Dr. Manfred Kremser, Wien 18, studierte zum Thema die "Diplomarbeit von Mag. Bharat-Johannes Kulamarva (Univ. Wien 2013) über "Die Österreichischen Bundesbahnen und die austrofaschistische Machtergreifung"", in der der Zeitreisenmedicus u.a. ein schönes Zitat eines australischen Eisenbahnreformers fand: "Railroads are only 10 per cent iron, the other 90 per cent are men." (Eisenbahnen bestehen nur zu 10 Prozent aus Eisen, die anderen 90 Prozent sind Menschen.)

Ing. Alfred Kaiser, Purkersdorf: "Nach dem "Anschluss" . . . wurde die BBÖ am 18. März 1938 von der Deutschen Reichsbahn" (DRB) übernommen. Damit beginnt jenes finstere Kapitel, das Ing. Helmut Penz, Hohenau/March, anspricht, indem er auf die Rolle der Bahn im Naziregime hinweist: "Ohne Bahn als Transportmittel wären die Kriegslogistik . . . und die Massentransporte in die Vernichtungslager nicht machbar gewesen."

Volkmar Mitterhuber, Baden: Nach dem Krieg nahm "am 20. Juli 1945 die Generaldirektion der österreichischen Staatseisenbahnen den Betrieb auf ... 1947 wurden die Österreichischen Bundesbahnen als ein vom Staat verwaltetes Unternehmen neu gegründet."

Auf die Abkürzung ÖBB musste die Bundesbahn bis in die 1950er warten. Bis dahin lautete die Eigentumsbezeichnung weiterhin "B. B. Österreich".

Zusammenstellung dieser Rubrik: Andrea Reisner