Wie alles begann . . . Manche von Ihnen, liebe Zeitreisende der ersten Stunde, werden sich noch dunkel erinnern: Mit einer bescheidenen Viertelseite im "WZ"-Hauptblatt startete einst die Rubrik Zeitreisen. Über die Jahre ist das Projekt, das nun im 20. Jahrgang erscheint, Schritt für Schritt auf eine 8-seitige monatliche Beilage angewachsen. In der kommenden Ausgabe wird Nro. 400 des Geschichtsfeuilletons herauskommen. (NB: Versierte Langzeitreisende wissen freilich, dass die Anzahl der Zeitreisen-Ausgaben insgesamt höher ist, gab es doch früher mit Buchstaben gekennzeichnete "Nebennummern", z.B. 294 B.)

Zur Feier der runden Nuss wollen wir zusammen mit der Gemeine ein wenig innehalten und zurückblicken. Als Einstimmung ist unten Nuss Nro. 1 aus dem Jahr 2000 wiedergegeben. Wer die richtige Antwort bis Montag, 30. September, einschickt, nimmt an der Verlosung eines Spezialdruckes teil! Auch Persönliches würde Freude machen: Verraten Sie uns z.B., wie Sie ans Nussknacken herangehen? Oder was für Sie die bisher härteste, interessanteste, überraschendste Nuss war?

Depeschen

Bei Dr. Karl Beck, Purkersdorf, möchte sich Michael Chalupnik, Sieghartskirchen, herzlich bedanken. "Nach 48 Jahren wurde endlich ein Knoten in meinem Hirn geöffnet." Das von Wolfgang Ambros interpretierte Lied "Da Hofa" (1971) "erinnerte mich . . . inhaltlich an ein Singspiel, welches wir im Musikunterricht in der Hauptschule "performt" haben. Dies muss 1960 oder 1961 gewesen sein." In der Rubrik QUERGELESEN der August-Zeitreisen fand Tüftler Chalupnik "endlich die Lösung: Der Text zum Singspiel war "Der Auflauf" von Josef Weinheber"; Dr. Beck hatte das Werk erwähnt. Es beginnt so: "Wås gibts denn då? Wås is denn gschegn? / - Mir scheint, es setzt a Gaudi. - / San zu vü’ Leut, ma kann nix segn. / - Geh, druck di fiari, trau di!"

Von der angekündigten Tour mit Schweizer Schmalspurbahnen sandte Manfred Bermann, Wien 13, eine Karte: "So: jetzt die Berninabahn, die Albulabahn und den Glacier Express bis Zermatt/Matterhorn sowie Gornergrat . . . abgefahren, bei sehr gutem Wetter"! Da "einige Begriffe . . . nebeneinander und dadurch verwechselnd gebraucht werden", hält der Tüftler fest, dass sowohl Glacier Express als auch Berninabahn einen Teil der Albulastrecke benützen. - Aus Edinburgh/ Schottland schickte Brigitte Schlesinger, Wien 12, Urlaubsgrüße; danke!