In weiterer Folge "entwickelte er die Selektionstheorie", so Prof. Dr.-Ing. Klaus Schlabbach, Hamburg/D, der auch den britischen Forscher Alfred Russel Wallace (1823-1913) erwähnt. Dieser zog unabhängig von Darwin ähnliche Schlüsse.

Einen Gang ins Naturhistorische Museum in Wien empfiehlt Dr. Manfred Kremser, Wien 18; dort findet man den "Darwinfries". Dieses Zierelement zeigt u.a. einen Affen, der einem Knaben den Spiegel vorhält. Außerdem besitzt das Haus zwei "in Spiritus eingelegte" Galápagos-Leguane.

Mit dem "Darwin-Ohrhöcker" erwähnt Prof. Dr. Monika Rath, Wien 7, ein Indiz der Evolution, das manche Menschen mit sich herumtragen. Diese "knotenartige Verdickung am hinteren Innenrand der Ohrmuschel" entstand "aus der Spitze des Säugetierohres".

Prof. Brigitte Sokop, Wien 17, kehrt zurück auf den Archipel: Floreana wurde im 20. Jh. zur "Aussteigerinsel, wo sich zwei deutsche Familien niederließen. 1932 riss eine Eloise Wagner, die sich Baronin Bousquet nannte, mit ihren zwei Liebhabern die Macht an sich, nannte sich "Kaiserin von Floreana"." 1934 verschwand das Trio; "einer wurde tot aufgefunden, sie selbst und der andere tauchten nie mehr auf."

P.S. Mit Frage 2 der Nro. 398 rund um frühes Wiener Kabarett befassten sich u.a. Brigitte Schlesinger, Wien 12, sowie Ing. Helmut Penz, Hohenau/March, und Michael Chalupnik, Sieghartskirchen; Näheres in kommender Ausgabe am Freitag, 8. November!

Zusammenstellung dieser Rubrik: Andrea Reisner