Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeine, zunächst das Wichtigste: Das Zeitreisenteam hofft, dass Sie und Ihre Angehörigen gesund sind, und wünscht alles Gute und viel Durchhaltevermögen! Dass etliche Tüftlerinnen und Tüftler nun starke Nerven zeigen und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen, geht aus der nach wie vor eintrudelnden Post hervor. (Ein großes Dankeschön an Frau Ilse Preyer von der "WZ"-Poststelle, die dafür sorgt, dass auch die in Papierform verschickten Zuschriften beim derzeit zu Hause werkenden Redaktionsteam ankommen.) Bei Mag. Luise & Ing. Konrad Gerstendorfer, Deutsch-Wagram, sorgt das Nussknacken für Kurzweil: "Selbst in Zeiten des Coronavirus vergeht die Zeit wie im Flug . . . Jetzt ist das schon die Nummer 404, wir hatten doch erst 400!"

Auch Brigitte Schlesinger, Wien 12, die eine Portugal-Reise absagen musste, nimmt den Aufenthalt zu Hause leicht: "Wie gut . . ., dass ich das ""zeitraubende" Hobby des Nussknackens habe."

Finger auf der Karte

Bei seinen Recherchen zu Åland (s. S. III dieser Ausgabe) packte Dr. Manfred Kremser, Wien 18, das Fernweh. Der Zeitreisenmedicus träumte davon, zu den "mittelalterlichen Kirchen, der Burg Kastelholm, dem Hafen von Mariehamn . . . und der wunderschönen Natur der Inseln und Schären zu fahren". Nun heißt es hingegen, "mit dem Finger auf der Landkarte (oder eben mit den Zeitreisen)" Touren zu unternehmen.

Ähnlich hält es Volkmar Mitterhuber, Baden, der dem Geschichtsfeuilleton mit einem Gedicht Freude bereitet: "Seit Kurzem gibt es die Devise: / Hausarrest, Coronakrise! / Denn vor nicht allzu langen Zeiten, / begann sich das Virus auszubreiten. / Und deshalb kam ich zu dem Schluss, / wenn das so ist und es sein muss, / bleib’ ich daheim und nehm’ mir Zeit / zur Reise in die Vergangenheit".

Prof. Dr. Monika Rath, Wien 7, legt allen ein altbewährtes Rezept ans Herz: "Geschichte hilft immer!"

Natürlich gibt es Einschränkungen beim Tüfteln. Für seinen Beitrag zu Nro. 404 hatte Dr. Alfred Komaz, Wien 19, geplant, sich in Literatur zu vertiefen; durch die geschlossenen Bibliotheken war dies nun leider nicht möglich. Der "Aufenthalt im eigenen Heim" ist für den Geschichtsfreund eine Herausforderung, aber gelegentliches "Spazierengehen im Wald allein oder mit meiner Frau" bringt Erleichterung.

Apropos: Da das Zeitreisenteam derzeit komplett von daheim aus arbeitet, bitten wir um Nachsicht, falls unter diesen Bedingungen eventuell die eine oder andere Zuschrift nicht berücksichtigt wurde. Auch der ZEITREISENLOTTOGEWINN (er geht an Mag. Robert Lamberger, Wien 4; herzlichen Glückwunsch!) wird erst später verschickt werden können. Das Geschichtsfeuilleton hält jedoch an dem Plan fest, dass Andrea Reisner im Mai die Hauptgeschichte beisteuern wird.