Dieses beschauliche Anwesen am Rande des Wienerwaldes wurde am 20. Februar 1853 in der "Wiener Zeitung" per Inserat zum Kauf angeboten. Das im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts durch den Hofschmied Johann Christoph Schillinger errichtete Gebäude konnte unter anderem mit einem ansehnlichen Weinkeller sowie einem Park samt exotischen Gewächsen punkten (auf der hier wiedergegebenen Darstellung lassen sich am Treppenaufgang auch zwei Agaven erahnen). Wie etliche weitere Annoncen und amtliche Einschaltungen in unserem Blatt belegen, wechselte die nach wie vor existierende Liegenschaft (jetzige Adresse: Maurer Lange Gasse 1, Wien 23) im Laufe ihrer Geschichte häufig den Besitzer.