Das Zeitreisenteam wünscht allen Gemeine-Mitgliedern ein gutes neues Jahr und startet voller Elan gemeinsam mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in den 23. Jahrgang des Geschichtsfeuilletons! Stellvertretend für zahlreiche Festtags- und Neujahrsgrüße, die in den vergangenen Wochen eingetrudelt sind, danken wir Dr. Brigitte & Dr. Gottfried Pixner, Wien 13, sowie Volkmar Mitterhuber, Baden, und Prof. Dr. Monika Rath, Wien 7!

Damit zu einer Causa aus 2021: Im September hatte Peter Thomas Suschny, Wien 14, den Tüftlerkreis um Hilfe bei der Recherche zu seinem Elternhaus, einem von Adolf Loos geplanten Bau in der Hietzinger Nothartgasse 7, gebeten. Es meldeten sich daraufhin bereits Zeitreisende mit Hinweisen - herzlichen Dank! Spurensucher Suschny, der eine Festschrift plant, kiefelt nun an einem Detail in der Historie des Hauses: "Zu den diversen Bewohnerinnen und Bewohnern . . . gehörte 1916/17 eine Emilie Lehár", wobei der Tüftler bei der Internet-Recherche auf zwei Trägerinnen dieses Namens stieß, beide in Verbindung mit der Familie des Komponisten Franz Lehár. Dem Geschichtsfreund kam auch das Gerücht zu Ohren, dass es während des 1. Weltkriegs "einen Militär gegeben hat, der in der ebenerdigen Dienstbotenwohnung Pferde gehalten hat". Nun ist nochmals die Gemeine gefragt: Hat jemand Beziehungen zur Familie Lehár? Gibt es "Belege oder gar Fotos" von dieser Ära im Loos-Haus?

Alle Interessierten möchte Rechercheur Suschny auf eine Veranstaltung am 15. Jänner, 15 Uhr, hinweisen. Im Verein GRÄTZLeben (Nothartgasse 40, 1130 Wien) wird er Fotos des Hauses zeigen und aus dessen Geschichte erzählen. Eine Anmeldung ist notwendig, entweder per Mail an info@grätzleben.at oder unter der Tel.-Nr. 0676 4467266. Der Verein hebt einen Wertschätzungsbeitrag von 15 ein.

Depeschen

Für 2022 hat Dr. Hans Werner Sokop, Wien 17, wieder einen mit zahlreichen Bildern und Texten versehenen Dante-Kalender zusammengestellt (Bestellungen per Post an Dr. Sokop, Taubergasse 5-7/2/13, 1170 Wien bzw. per Mail an DanteAlighieri@gmx.at). - An Gesandten i.R. Dr. Josef Litschauer, Wien 10: Anmerkungen zu Venetien (Respekt!) sind reserviert. - Spezialgrüße und besten Dank an Prof. Ferry Kovarik, Wien 16!