Die Gemeine hat den Verlust einer langjährigen stillen Zeitreisenden zu beklagen: Gertrude Mitterhuber, Baden, ist am 14. März dieses Jahres verstorben, wie ihr Ehemann Volkmar dem Geschichtsfeuilleton mitteilte. Schien ihr Name selbst auch nie in den Zeitreisen auf, so engagierte sie sich doch von Anbeginn an, indem sie stets mit ihrem Gatten mitrecherchierte und ihn tatkräftig beim Tüfteln unterstützte.

Gertrude Mitterhuber verstarb im 83. Lebensjahr. 
- © Foto: privat

Gertrude Mitterhuber verstarb im 83. Lebensjahr.

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Die am 8. August 1939 geborene Badenerin war von 1954 bis 1966 im dortigen Stadttheater tätig, danach Verkäuferin in einer Bäckerei und ab 1969 Sekretärin bei der Firma Oetker. Als 1991 deren Niederlassung in Baden schloss, arbeitete sie bis zu ihrem Ruhestand 1994 als Vertragsbedienstete im Flüchtlingslager Traiskirchen.

Ihren Mann hatte Gertrude Mitterhuber, geb. Ketzer, Ende August 1962 bei einer Wanderung auf die Rax im Karl-Ludwig-Haus kennengelernt. Die beiden heirateten am 3. Juni 1966. Gemeinsam sollten sie viele Reisen unternehmen, zunächst ins ehemalige Jugoslawien, später ins westliche Mittelmeer (Ibiza und Mallorca), schließlich nach Fernost (Thailand und Bali).

Nachdem sie aufgrund von erlittenen Hirnblutungen am 19. Jänner dieses Jahres gestürzt war, musste sie sieben Wochen im Spital verbringen, wo sie schließlich am 14. März verstarb. Ihre letzte Ruhestätte fand sie auf dem Badener Stadtpfarrfriedhof. Den Hinterbliebenen, allen voran Volkmar Mitterhuber, gilt unser tiefes Mitgefühl.