Dass die traditionsreiche "Wiener Zeitung" ein hohes Gut darstellt, ist der Gemeine wohl bewusst. Dass sie seit 1864 tatsächlich hoch über den Dächern Wiens schwebt, las Dr. Gerhard Jungmayer, Wien 22, staunend in einem Artikel, der in der aktuellen Ausgabe der Klosterneuburger Ordenszeitschrift "Willkommen im Stift" erschienen ist. Auch Christiane Federl, Wien 14, war auf diesen Text gestoßen und übermittelte ihn uns - danke! In dem Beitrag über sogenannte Zeitkapseln wird unter anderem berichtet, dass im Jahr 2008 die Kugel auf dem Turm des Stephansdomes geöffnet wurde. Es kamen verschiedene Gegenstände und Dokumente zum Vorschein, die 1864 darin aufbewahrt worden waren - als Gruß an nachfolgende Generationen. Auch Ausgaben der "Wiener Zeitung" befanden sich darunter. Dass man gerade dieses Blatt unter vielen als Zeitdokument auswählte, spricht für die immense Bedeutung der "WZ".

Rätselbild mit Blick auf Stephansdom: Wo ist die "WZ" versteckt?  
- © Bild: Wienbibliothek im Rathaus

Rätselbild mit Blick auf Stephansdom: Wo ist die "WZ" versteckt? 

- © Bild: Wienbibliothek im Rathaus

Liebe Zeitreisende, das Team des Geschichtsfeuilletons wünscht Ihnen allen ein frohes Fest und schon jetzt alles Gute für 2023! An dieser Stelle noch ein WICHTIGER HINWEIS zum Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe: Da der erste Freitag im neuen Jahr ein Feiertag ist, werden die Zeitreisen erst am 13. Jänner der "Wiener Zeitung" beiliegen!

Depeschen

Ganz spezielle Grüße und ein herzliches Dankeschön für ihre Unterstützung gehen an Harry Lang, Wien 12, an DI Dr. Luzian Paula, Wien 6, an Manfred Bermann, Wien 13, an Herbert Beer, Wolfpassing, an Mag. Luise Gerstendorfer, Deutsch-Wagram, an Univ.-Prof. Dr. Georg Schmid, Saint-Oradoux-près-Crocq/F, an Prof. Brigitte & Dr. Hans Werner Sokop, Wien 17, an Dr. Alfred Komaz, Wien 19, an Dr. Manfred Kremser, Wien 18, an Prof. Dr. Monika Rath, Wien 7, an Herbert Ambrozy, Wien 7, an Dr. Herbert Peherstorfer, Wien 3 (Chapeau!), an Mag. Elisabeth Huberger, Wien 22 (Bravo!), sowie an alle hier nicht Genannten, die der (Zeitreisen-)Redaktion mit Worten und Taten zur Seite standen und stehen.

TIPP: Am 15. Dezember (um 19 Uhr) steht die nächste "Online-Flanerie" von Historiker Dr. Anton Tantner, Wien 2, auf dem Programm. Das Thema: "Stadtmauer und Linienwall. Kontrolle und Protest an der Außengrenze Wiens". Die Teilnahme ist frei, eine Spende an den Veranstalter, das Labor Alltagskultur, wird erbeten. Mehr dazu online unter https://labor-alltagskultur.at

Im ZEITREISENLOTTO gewann Ing. Karl Stöckner, Wien 13; wir gratulieren herzlich!