Wie feiert man einen besonderen Geburtstag? Mit einer gewaltigen virtuellen Mehlspeise! Dr. Manfred Kremser, Wien 18, streut der "Wiener Zeitung" zum 310-Jahr-Jubiläum kiloweise Marzipanrosen, wobei die eine oder andere auch für das Zeitreisenteam abfällt: Vorstellen müsse man sich diese Torte als "Weltwunder der Patisseriekunst, als Confiserie-Turm von Babylon . . . mit der besten Schiemer’schen Nussmasse, dem feinsten . . . Reisner-Strudel, verziert mit candisierten Barbarazweigerln Ottawa’scher Provenienz, Krakovsky’schem Christina-Stollen und Friesenbichler’schem Hagelzucker". Lieber Dr. Kremser, Sie sind für den Titel Zeitreisen-Konditormeister nominiert!

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Applaus für Hildegard Rabel, Wien 1, die in Versen gratuliert: "Kaum zu glauben, aber wahr, die "Wiener Zeitung" besteht schon 310 Jahr, / bringt viel Wissenswertes, Jahr für Jahr, / fürwahr . . ."

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Das selbst deklarierte stille Gemeine-Mitglied Rosl Beranek, Wien 18, bekennt, dass sie die Zeitreisen-Kost "verschlingt", und gratuliert unserem Blatt "zum besonderen Jubiläum!" Geschichte, so beweist ihr Brief, ist nicht nur auf Zeitungsseiten lebendig, sondern z.B. auch an der schrägen Decke einer Kammer in der Khevenhüllerstraße 6 (einst 6-8; Wien 18). Dort konnte Spurensucherin Beranek die gegenseitig abgekonterfeiten Köpfe versteckter 1848er-Revolutionäre bestaunen. Das fesselnde Stück (Familien-) Geschichte ist reserviert!

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Per Postkarte wünscht "stiller Zeitreisender" Ernst Wegerth, Mödling, "alles Gute zum Jubiläum" und erinnert sich: "Als die Zeitreisen erstmals publiziert worden sind, bin ich nach Jahren in den USA wieder nach Österreich gekommen. Im Vergleich zu New York City habe ich hier alles öd und leer empfunden, bis auf die Zeitreisen" - ohne sie, meint er schmunzelnd, "wäre ich mit dem nächsten Flieger wieder geflüchtet."

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"Ad multos annos!" ruft Zeitreisen-Ehepaar Prof. Dr. Monika & Richter i.R. Mag. Peter Michael Rath, Wien 7: "Möge diese "Österreichische Tageszeitung seit 1703" noch lange . . . bestehen und mit . . . ihr die Zeitreisen, die es . . . auch bereits im 14. Jahrgang gibt!" Die Beschäftigung mit alten "WZ"-Ausgaben sei "ungemein lehrreich und bildend, erhalten wir doch dadurch einen enorm erweiternden Blick auf diverse Zusammenhänge." Kurz gesagt: "Ohne Vergangenheit keine Zukunft!"

Das Zeitreisenteam verbeugt sich tief: Ohne Gemeine kein "WZ"-Geschichtsfeuilleton! Applaus den engagierten Leserinnen und Lesern, danke für alle (auch die aus Platzmangel nicht abgedruckten) Glückwünsche!

Ausgeklaubt & einsortiert von Andrea Reisner