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104 - Luigikid im YouTube-Hamsterrad

Was im Alter von zwölf Jahren als Spielerei mit seinem großen Bruder begann, ist heute Renés Lebensunterhalt: Unter seinem YouTuber-Namen Luigikid zockt er verschiedenste Horror-Games und lädt die Videos davon für seine inzwischen 1,36 Millionen Fans in aller Welt hoch. Und weil René, der vor kurzem seinen 30. Geburtstag gefeiert hat, seit gut zehn Jahren täglich etwas Neues streamt, hat er mittlerweile mehr als 4.000 Online-Videos produziert.

28 Min

Auf einer anderen Plattform anhören:

René Wurz alias Luigikid spielt Horror-Games und stellt die Videos davon auf YouTube.
© Illustration: WZ, Bildquelle: Luigikid

Rene Wurz alias Luigikid
In Renés Regal stehen auch zwei personalisierte Luigikid-Figuren.
© WZ/Mathias Ziegler

Wie geht er mit dem Druck um, täglich neuen Content für seine Abonnent:innen zu erstellen? Macht ihm das YouTuben auch nach so langer Zeit immer noch Spaß? Wird er irgendwann wieder zu seinem ursprünglichen Beruf als Fitnesstrainer zurückkehren? Und vor allem: Wie ist er eigentlich zu seinem Nickname Luigikid gekommen? Über all das spricht René in unserem WZ-Podcast „Weiter gedacht“ mit WZ-Redakteur Mathias Ziegler, der gemeinsam mit WZ-Host Petra Tempfer durch diese Folge führt.

Produziert von „hört hört!“.


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Infos und Quellen

Daten und Fakten

Laut der jüngsten Studie von GfK, die 2023 von A1 und Samsung präsentiert wurde, spielen fast drei Viertel der Österreicher:innen. 38 Prozent der Befragten gaben an, ausschließlich elektronisch zu spielen. 26 Prozent spielen sowohl elektronisch als auch klassisch mit Karten- oder Brettspielen. Nur klassisch spielen lediglich 6 Prozent der Befragten. In der Altersgruppe bis 24 Jahre spielen 44 Prozent ausschließlich auf Konsole, Rechner oder Smartphone, bei den über 55-Jährigen sind es immerhin schon 38 Prozent (genauso viele spielen gar nicht). 44 Prozent der Befragten spielen auf mobilen Geräten (Handy, Tablet), jeweils etwas mehr als 15 Prozent auf Stand-PC, Laptop oder Konsole. Je jünger die Befragten sind, desto eher spielen sie auf dem Smartphone.

In allen Altersgruppen am beliebtesten sind Puzzles, Quiz und Wort-Spiele, wobei die jüngeren Spieler:innen auch viele andere Genres mögen, insbesondere World Builder wie Minecraft. Bei den Älteren sind auch Strategiespiele beliebt. Überraschenderweise landen Sportsimulationen im Gesamtranking nur auf Platz fünf. Einen Geschlechterunterschied gibt es nicht mehr: Inzwischen ist fast die Hälfte der Gamer:innen in Österreich weiblich.

René Wurz aias Luigikid beim Schneiden seiner Videos
Mehr als bloße Spielerei: Renés YouTube-Videos brauchen auch viel Nachbearbeitung am Computer.
© WZ/Mathias Ziegler

Quellen

Das Thema in der WZ

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