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004 - #4 Was los? Mit unseren Medikamenten

In der aktuellen Podcast-Folge sprechen Mimi und Nora über Medikamente und über das Verstecken hinter dem Naming Hot Take.

28 Min

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Mimi und Nora fragen sich: Was los mit unseren Medikamenten?
© Illustration: WZ / Katharina Wieser. Bildquellen: Portraits: Zoe Opratko. Im Hintergrund: Getty Images.

In dieser Folge von "Was los?" fragen sich Mimi und Nora, wie das eigentlich mit ihren Medikamenten ist: Wieso kommt es immer wieder zu Lieferschwierigkeiten? Wieso ist die Produktion von Asien abhängig? Was steckt hinter diesen komplexen Regelungen? Was hat es mit dem mysteriösen Boxensystem auf sich und wie wirkt sich das alles auf uns persönlich aus?

Außerdem der Meta-Hot Take der Woche: Was los mit Hot Takes? Warum man nicht alle Meinungen hinter dem Naming Hot Take verstecken kann, und bei einer Runde Speed Dating fragen sich die zwei wieder Dinge, damit sie sich und ihr sie besser kennenlernt.


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Infos und Quellen

Daten und Fakten

  • Aktuell sind rund 445 Medikamente in Österreich eingeschränkt oder gar nicht verfügbar – von Schmerzmitteln über Antidepressiva bis zu Diabetes- und Asthma-Medikamenten. Rund 60 Prozent der Wirkstoffe für europäische Medikamente kommen mittlerweile aus China und Indien. Fällt dort eine einzige Fabrik aus, gibt es weltweit Engpässe.
  • Der Erstattungskodex (EKO) legt fest, welche Medikamente die Krankenkassen bezahlen, ordnet sie dafür in grüne (bewilligungsfrei), gelbe (mit Kontrolle), rote (in Bewertung) und „No Box“ (Einzelfall) ein und bietet bei abgelehnten Bewilligungen die Möglichkeit eines kostenlosen Rechtswegs.
  • Als es zu einem Ozempic-Engpass kam, warnte die Österreichische Diabetes-Gesellschaft davor, das Medikament vorübergehend zur Gewichtsreduktion bei Menschen ohne Diabetes zu verschreiben.
  • Die Medikamenten-Patente laufen laut Pharmig im Schnitt nach 8 Jahren ab, können aber auch bis zu 20 Jahre lang gelten.

Quellen

Das Thema in der WZ

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