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Galtür. Der weiße Tod. Die Schuldfrage.

Genese

Wie konnte es so weit kommen, dass eine gigantische Lawine einen ganzen Ort verschüttete − und, dass sie niemand kommen sah? Wie gehen die Menschen, die damals dabei waren, heute damit um? 25 Jahre nach der Katastrophe von Galtür in Tirol wollten sich die WZ-Redakteurin Petra Tempfer und der WZ-Redakteur Bernd Vasari selbst ein Bild davon machen: Sie fuhren nach Galtür, Ischgl, Innsbruck und Imst, haben mit Betroffenen gesprochen und nach Antworten gesucht.

Bernd Vasari und Petra Tempfer
Die beiden WZ-Hosts Bernd Vasari und Petra Tempfer.
© Mara Hohla

Gesprächspartner:innen

  • Horst Konrad war fast 20 Jahre lang der Leiter der Bildstelle und Fotograf des Militärkommandos Tirol. Die ersten Fotos des Lawinenunglücks von Galtür, die er damals gemacht hat, hat er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

    Diese zwei Fotos besprechen die WZ-Hosts Petra Tempfer und Bernd Vasari in Folge 3 des Podcasts „Galtür. Der weiße Tod. Die Suche":

Die Suche nach Verschütteten nach der Lawinenkatastrophe von Galtür.
Galtürer und Gäste suchen gemeinsam mit meterlangen Sonden nach Verschütteten.
© Militärkommando Tirol/Horst Konrad
Zerstörte Häuser durch die Lawine von Galtür in Tirol.
Das Dach fehlt, Türen und Fenster sind weg − die Lawine hat einen ganzen Ortsteil zerstört.
© Militärkommando Tirol/Horst Konrad

Diese drei Fotos besprechen die WZ-Hosts Petra Tempfer und Bernd Vasari in Folge 4 des Podcasts „Galtür. Der weiße Tod. Die Evakuierung":

Am Tag nach dem Lawinenabgang von Galtür warten unzählige Menschen auf die Evakuierung.
Am Tag nach dem Lawinenunglück freuen sich die Gäste auf ihre Evakuierung – doch umsonst.
© Militärkommando Tirol/Horst Konrad
Die Evakuierung muss eingestellt werden.
Der Schneesturm kehrt zurück. Die Evakuierung kann nicht stattfinden.
© Militärkommando Tirol/Horst Konrad
Jeder darf nur einen kleinen Koffer als Gepäck mitnehmen.
Erst zwei Tage nach dem Unglück klart es auf. Hubschrauber fliegen hintereinander auf der einen Seite nach Galtür hinein und auf der anderen mit den Evakuierten an Bord hinaus.
© Militärkommando Tirol/Horst Konrad
  • Andreas Ermacora ist Anwalt in Innsbruck und hat ein Lawinenkommissionsmitglied von Galtür vertreten.

  • Barbara Juen leitet die Arbeitsgruppe Notfallpsychologie und Psychotraumatologie an der Universität Innsbruck. Zur Zeit des Lawinenunglücks hat sie die Opfer psychologisch betreut.

  • Anton Mattle ist seit Oktober 2022 der Landeshauptmann von Tirol. 1992 bis 2021, also zur Zeit des Lawinenunglücks, war er Bürgermeister von Galtür.

  • Helmut Pöll ist Amtsleiter von Galtür und für die Projektleitung und Finanzen des Erlebnismuseums „Alpinarium Galtür" zuständig.

  • Thomas Schönherr war zur Zeit des Lawinenunglücks 1999 für die Kommunikation des Bundesheeres zuständig.

  • Werner Senn war zur Zeit des Lawinenunglücks von Galtür Hubschrauberpilot beim Bundesministerium für Inneres und Einsatzleiter.

  • Gebhard Walter ist Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung in Tirol.

  • Gerhard Walter ist Touristiker und leitete als Direktor die Tourismusverbände in Galtür, Lech am Arlberg und Kitzbühel.

Daten und Fakten

Geographische Karte von Galtür im Westen Tirols.
Der kleine Ort Galtür liegt am Ende des Paznauntales in Tirol.
© Illustration: WZ

Galtür ist eine Gemeinde mit aktuell rund 800 Einwohner:innen im Bezirk Landeck, Tirol (Google Maps).

Quellen

Das Thema in der WZ

Das Thema in anderen Medien