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005 - #5 Was los? Mit unseren Pflegekräften und Taubenhass?

Podcast-Hosts Maria und Mimi sprechen in der aktuellen Folge über Pflegekräfte und warum Tauben oft gehasst werden und eigentlich arm sind.

30 Min

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Maria und Mimi fragen sich: Was los mit Pflegemangel.
© Illustration: WZ / Katharina Wieser. Bildquellen: Portraits: Zoe Opratko. Im Hintergrund: Adobe Stock.

In dieser Folge von „Was los?“ reden Maria und Mimi über den Pflegekräftemangel in Österreich. Sie erklären, was das Ganze mit dem demografischen Wandel und Pensionierungen zu tun hat. Außerdem fragen sie sich, ob die Akademisierung des Berufs wirklich die richtige Art von Anerkennung für Pflegekräfte ist und ob die Schwerarbeitspension am Ende wirklich eine echte Erleichterung bringt.

Der Hot-Take der Woche ist diesmal auch ein Sad-Take: Taubenhass. Alles darüber, wie die Menschen die Vögel zuerst domestiziert und dann im Stich gelassen haben.


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Infos und Quellen

Daten und Fakten

  • Derzeit arbeiten in Österreich etwa 127.000 Menschen in Krankenhäusern sowie in der Langzeitpflege und -betreuung.
  • Der demografische Wandel in Österreich führt unter anderem zu einem Pflegekräftemangel. Die Boomer-Generation wird älter und anfälliger auf Pflege und Betreuung angewiesen zu sein. Der Wandel zeigt sich auch bei den Pflegekräften. Bis 2030 sind ca. 20.600 Pensionierungen zu erwarten.
  • In einer Sonderauswertung aus dem Jahr 2021 des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gaben 65 Prozent der Befragten im Pflegesektor an, dass sie es für unwahrscheinlich halten, ihren Beruf bis zur Pension auszuüben. 15 Prozent hatten sogar bereits konkrete Absichten, entweder den Tätigkeitsbereich oder den gesamten Beruf zu wechseln.
  • Ab 1. Jänner 2026 wird die Pflege offiziell in die Liste der Schwerarbeit aufgenommen. Dadurch erhalten Pflegekräfte grundsätzlich die Möglichkeit, in die Schwerarbeitspension zu gehen. Der frühestmögliche Pensionsantritt ist erst mit 60 Jahren möglich, und man muss insgesamt mindestens 45 Arbeitsjahre vorweisen können. Außerdem müssen davon mindestens 10 Jahre innerhalb der letzten 20 Jahre als Schwerarbeit gelten.

Quellen

Das Thema in der WZ

Das Thema in anderen Medien

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