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088 - Wenn jeder Herzschlag Angst macht

Isabella Lüber war erstmals vor sechs Jahren mit zwanghaften Ängsten in Zusammenhang mit ihrer Gesundheit konfrontiert. Das führte dazu, dass sie sich immer mehr sozial isolierte. Heute ist diese Angststörung ein Kapitel ihrer Vergangenheit.

21 Min

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Angst hat viele Gesichter.
© Illustration: WZ

In dieser Folge unseres WZ-Podcasts „Weiter gedacht“ spricht Isabella Lüber über die Zeit, in der zwanghafte Ängste ihr Leben bestimmten. „Ich war nur mehr mit meinen Ängsten beschäftigt, nur mehr zuhause, und das Leben ging an mir vorbei“, sagt Isabella und erinnert sich damit an die Zeit ihrer Isolation. Konkret fürchtete sie sich vor einem Herzinfarkt, so sehr, dass sie Panikattacken bekam. Die Angststörung dominierte von einem Tag auf den anderen ihr Leben.

Mittlerweile hat Isabella diese Ängste großteils hinter sich gelassen und ist dankbar, ihr Leben wieder ohne Einschränkungen führen zu können. Geholfen hat ihr dabei vor allem eine Therapie, aber auch der Wille, sich diese Hilfe zu suchen: „Man muss zu diesem Schritt selbst bereit sein, sonst kann man da nicht herausfinden.“

Durch die Folge führt WZ-Trainee Katharina Nieschalk, die das Gespräch mit Isabella geführt hat, gemeinsam mit WZ-Host Mathias Ziegler.

Produziert von „hört hört!“.

WZ-Trainee Katharina Nieschalk mit Isabella im Gespräch
WZ-Trainee Katharina Nieschalk im Gespräch in die Schweiz mit Isabella Lüber.
© Mathias Ziegler

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Infos und Quellen

Genese

WZ-Trainee Katharina Nieschalk kennt zwanghafte Ängste rund um die eigene Gesundheit aus der eigenen Verwandtschaft. In Gesprächen über Betroffene begegneten ihr immer wieder Relativierung und Vorurteile in Zusammenhang mit der Thematik. Das Leid und die Einschränkungen, die mit dieser Angststörung einhergehen, sichtbar zu machen, inspirierte sie zur Recherche für diese Podcast-Episode. Ihr war wichtig, mit Betroffenen und nicht über sie zu sprechen.

Gesprächspartner:innen

Isabella Lüber ist 37 Jahre alt. Viele Jahre litt sie unter einer Angststörung, die ihr Leben stark einschränkte. Mit Hilfe von Therapie und Selbstreflexion ist sie nun auf dem Weg der Besserung. Darüber hinaus hat WZ-Trainee Katharina Nieschalk weitere anonyme Gespräche mit Betroffenen geführt, die von einer ähnlichen Leidensgeschichte berichteten. Ihre Ängste umfassten diverse körperliche Beschwerden und äußerten sich in unterschiedlicher Intensität. Soziale Isolation, Scham sowie der Verlust von Lebensqualität als Auswirkungen ihrer Angststörung einten jedoch alle ihre Gesprächspartner:innen.

Daten und Fakten

Quellen

Das Thema in der WZ

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