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009 - Der Imker - (Serie: Beim Bauern am Feld)

Unser Essen kann gesund, nachhaltig und regional produziert sein. Wie das funktioniert, erklären wir euch in dieser Serie, bei der wir einmal im Monat Bauern auf ihrem Feld besuchen. Heute sind wir bei Kurt Krottendorfer. Der Imker betreibt vier Bienenstöcke am Dach eines Hotels, gleich ums Eck vom Wiener Praterstern.

42 Min

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Podcast 009 - Der Honigbauer - Header
© Midjourney

"Wenn die Bienen am Abend lange fliegen, dann wird das Wetter morgen schlecht. Wenn sie kurz fliegen, dann wird es schön." Diese Weisheit hat Kurt Krottendorfer als Kind von seinem Großvater mitbekommen, der ebenfalls als Imker arbeitete. Bei den Bienenstöcken habe es immer "irrsinnig gut gerochen", erinnert sich Krottendorfer. Der Duft ging ihm sein Leben lang nicht aus der Nase. Aber erst als er in Pension ging, machte er die Arbeit mit den Bienen zu seiner Berufung. Heute betreibt Krottendorfer 15 Bienenstöcke an drei Standorten in Wien und ist Obmann des Bienenzuchtvereins Wien-Westend. Er lud die WZ ein, ihn auf dem Dach des Austria Classic Hotels, einen Steinwurf entfernt von der Betonwüste des Pratersterns, bei seiner Arbeit zu begleiten.

In der Podcastfolge spricht Krottendorfer mit dem Host Bernd Vasari über gepanschten Honig, wie man Bienenvölker über den Winter bringt und was getan werden muss, damit Bienen nicht aussterben.


Infos und Quellen

Gesprächspartner

Ein Imker hält eine Zarge eines Bienenstocks.
Kurt Krottendorfer
© WZ
  • Kurt Krottendorfer ist Imker und betreibt 15 Bienenstöcke an drei Standorten in Wien. Seine Ware verkauft er jeden Samstag am Vorgartenmarkt in Wien.

Quellen

Aus dem Archiv der Wiener Zeitung vom 8. April 1775 auf Seite 7:

Die weltweit erste Imkerschule wurde 1769 im Wiener Augarten von Maria Theresia gegründet. Sechs Jahre später erließ die Erzherzogin von Österreich und Königin von Ungarn und Böhmen am 8. April 1775 ein Gesetz zur Förderung der Bienenzucht. An diesem Tag berichtet die Wiener Zeitung, die damals noch Wienerisches Diarium hieß, zwar nicht über das Gesetz. Dafür wurde aber die Öffnung des Augartens für die Allgemeinheit bekannt gegeben.

„Da die Zeit herannaht, dass der Augarten, welchen Ihre Majestät zur Ergötzung des Publikums allergnädigst gewidmet, und zu derselben Eröffnung den letzten dieses Monats Aprils bestimmet haben, so wird dem Publikum zu wissen gemacht, dass selber ohne Ausnahme das ganze Jahre zu allen Tagen, Vor und Nachmittag offen stehen, und darin alles dasjenige zu handeln erlaubt sein würde, was eine vernünftige Polizei gestatten kann, und in allen übrigen Tanzsälen und Gärten erlaubt ist.“

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