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Warum China unseren Wohlstand sichert

Genese

Weihnachten steht vor der Tür. Doch woher kommen die Geschenke?, fragte sich WZ-Redakteur Bernd Vasari und begann zu recherchieren.

Gesprächspartner

Ein Foto von Handels- und Logistik-Experte Andreas Breinbauer
© Fotocredit: WZ

Andreas Breinbauer ist Leiter des Studiengangs „Logistik und Transportmanagement“ an der Fachhochschule des Berufsförderungsinstituts (BFI) Wien.

Quellen

Bis ins frühe 19. Jahrhundert war China die größte Wirtschaftsmacht der Welt. Ausländer mussten strikte Regeln befolgen. So durften Europäische Kaufleute ihren Handel nur im Hafen von Kanton, dem heutigen Guangzhou, abwickeln. Mit dem ersten Opiumkrieg änderten sich die Macht-Verhältnisse grundlegend. Der Krieg begann mit einer Kriegserklärung durch Großbritannien am 4. September 1839, nachdem China zuvor das Opium britischer Händler beschlagnahmte. China verlor den Krieg und musste sich von nun an den Forderungen des Westens fügen.

Auch die Wiener Zeitung berichtet über diese Zeit. Am 24. Oktober 1839 schreibt sie auf Seite 2:

Die bei dem Handel mit China beteiligten Kaufleute von Manchester haben ebenso wie die von Liverpool eine Denkschrift aufgesetzt, worin sie die Regierung um Ergreifung von Maßregeln zum Schutze der Britischen Interessen in China ersuchen, und eine Deputation mit diesem Gesuch an Lord Palmerston abgesandt. Aus der Antwort des Ministers soll hervorgegangen sein, dass die Regierung sehr energisch gegen China auftreten wolle.

Britische Kaufleute bitten die Regierung um Hilfe
Britische Kaufleute bitten die Regierung um Hilfe.
© 24. Februar 1839, ANNO/Österreichische Nationalbibliothek

Das Thema in der WZ

Um Menschenrechtsverletzungen entlang der Lieferkette und was die EU dagegen unternimmt, geht es in unserer Podcast-Folge „Eine Mango voller Ausbeutung" von Host Petra Tempfer im Gespräch mit dem Juristen Anton Fischer.

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