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027 - Was los? Armut trotz Arbeit?
Sandra und Mimi sprechen diese Woche über das Thema Working Poor, also Menschen, die arbeiten und trotzdem armutsgefährdet sind.
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In dieser Folge sprechen Sandra und Mimi über das Thema Working Poor, also Menschen, die arbeiten und trotzdem armutsgefährdet sind.
Armut sieht nicht immer so aus, wie viele sie sich vorstellen. Viele Betroffene gehen arbeiten, zahlen Miete, kümmern sich um Kinder und funktionieren im Alltag. Trotzdem leben sie ständig mit finanzieller Unsicherheit. Es geht um Menschen, die Rechnungen aufschieben, keine Rücklagen haben und bei jeder unerwarteten Ausgabe in Stress geraten.
Gemeinsam sprechen Sandra und Mimi darüber, warum Arbeit heute nicht automatisch vor Armut schützt, weshalb gerade Menschen in systemrelevanten Berufen oft schlecht bezahlt werden und warum Working Poor keine individuelle „Fehlleistung“, sondern ein strukturelles Problem ist.
Außerdem geht es um steigende Lebenshaltungskosten, prekäre Beschäftigung, Teilzeit, Care-Arbeit und die Frage: Was sagt es über eine Gesellschaft aus, wenn Arbeit nicht immer zum Leben reicht?
Und es gibt auch wieder einen Hot Take:
Sandra regt sich über diese neuen AI-generierten „Caught on camera“-Influencer-Videos auf.
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Infos und Quellen
Daten und Fakten
- Working Poor bedeutet: Menschen sind erwerbstätig und liegen trotzdem unter der Armutsgefährdungsschwelle. Die liegt aktuell bei rund 1.800 Euro netto im Monat.
- Rund 1,7 Millionen Menschen in Österreich armutsgefährdet.
- 361.000 Menschen gelten als Working Poor. Das sind rund 9 % der Erwerbstätigen zwischen 18 und 64 Jahren.
Quellen
- Caritas: Armut in Österreich: Zahlen & Fakten
- Volkshilfe: ARMUT IN ÖSTERREICH 2025
Das Thema in der WZ
Das Thema in anderen Medien
- taz: „Wenn ich Geld für Reisen ausgebe, fühle ich mich schuldig“
- Der Standard: Rund 120.000 Beschäftigte sind in Österreich trotz Vollzeitarbeit Working Poor
- orf.at: „Riesige, unsichtbare“ Gruppe Betroffener
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