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030 - Was los? Mit Missbräuchen bei Gynäkologen

In dieser Folge sprechen Mimi und Nora über Grenzüberschreitungen bei gynäkologischen Untersuchungen, Machtgefälle in der Medizin und die Frage, warum Betroffene so selten Beschwerde einlegen.

Ausgangspunkt ist Noras Recherche zu ihrem Artikel.

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Diese Woche fragen sich Mimi und Nora: Was los? Bei Machtmissbrauch beim Gyn
© Illustration: WZ. Bildquellen: Portraits: Zoe Opratko. Im Hintergrund: Adobe Stock.

TW: Es geht um (sexuelle) Grenzüberschreitungen, medizinische Übergriffe und psychische Belastungen. Der Inhalt kann belastend wirken.

In dieser Folge sprechen Mimi und Nora über Grenzüberschreitungen bei gynäkologischen Untersuchungen, Machtgefälle in der Medizin und die Frage, warum Betroffene so selten Beschwerde einlegen.

Ausgangspunkt ist Noras Recherche. Was zunächst mit einer einzelnen Geschichte begann, entwickelte sich schnell zu einem größeren Thema: Mehrere Frauen berichten von Erfahrungen bei Gynäkolog:innen, die sie bis heute beschäftigen. Gemeinsam sprechen Mimi und Nora darüber, warum viele Betroffene erst im Nachhinein erkennen, dass eine Grenze überschritten wurde, weshalb Scham und Selbstzweifel oft eine Rolle spielen und welche strukturellen Probleme das Beschwerdesystem mit sich bringt.

Im Hot Take geht es anschließend um Handys auf Konzerten. Sind wir noch bei der Musik oder schon beim Content-Produzieren? Mimi und Nora diskutieren, warum immer mehr Menschen Konzerte durch den Smartphone-Bildschirm erleben, weshalb manche Künstler:innen mittlerweile auf handyfreie Shows setzen und ob wirklich jeder Moment dokumentiert werden muss.

Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating.

Wenn du selbst von sexueller Belästigung oder Machtmissbrauch betroffen bist oder jemanden unterstützen möchtest, findest du hier Hilfe:

Frauen- und Mädchenberatungsstellen: Tel.: 01 595 37 60

Telefonseelsorge: Tel.: 142 (rund um die Uhr)

Frauenhelpline: Für Frauen und Mädchen in Gewaltsituationen ist die Nummer 0800 222 555 Tag und Nacht erreichbar.

Patient:innenombudsstelle: Tel.: +43 1 515 01 1270

E-Mail: sekretariat@patientenombudsmann-wien.at


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Infos und Quellen

Daten und Fakten

  • Für Österreich gibt es derzeit keine umfassenden Daten zu Grenzüberschreitungen oder sexuellem Fehlverhalten durch Gesundheitspersonal.
  • In einer deutschen Studie gaben rund fünf Prozent der Befragten an, bereits Grenzüberschreitungen oder sexuelle Übergriffe durch Gesundheitspersonal erlebt zu haben.
  • Die Wiener Pflege- und Patient kann Beschwerden dokumentieren und an die Ärztekammer weiterleiten, erhält jedoch keine Informationen über den Ausgang möglicher Disziplinarverfahren.
  • Künstler:innen wie Phoebe Bridgers, Bob Dylan oder andere Acts setzen bei Konzerten teilweise auf handyfreie Veranstaltungen.

Quellen

Das Thema in der WZ

Das Thema in anderen Medien

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