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Wie wir den Klimawandel stoppen können

Genese

2023 war das wärmste Jahr in der Messgeschichte, die Weltklimakonferenz findet in einem Erdölstaat statt. Ist das nur noch Zynismus oder können wir das besser, dachte sich WZ-Redakteur Bernd Vasari und begann zu recherchieren.

Gesprächspartnerin

Helga Kromb-Kolb
Klimaforscherin Helga Kromb-Kolb im Gespräch mit Host Bernd Vasari.
© WZ
  • Helga Kromb-Kolb ist Meteorologin und Klimaforscherin an der Universität für Bodenkultur in Wien. Sie ist Obfrau des Climate Change Centre Austria und engagiert sich seit Jahren im Kampf gegen die Klimakrise. 2013 erhielt sie das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Ihr jüngstes Werk, „Für Pessimismus ist es zu spät. Wir sind Teil der Lösung", erschien Mitte Oktober im Molden-Verlag.

Quellen

Über fehlenden Umweltschutz und seine negativen Auswirkungen schrieb die Wiener Zeitung bereits im 19. Jahrhundert, so etwa in ihrer Ausgabe am 22. Jänner 1862. Auf Seite 5 wird über die zunehmende Zerstörung der Wälder berichtet:

„Als eine der auffallendsten Folgen des durch Entwaldung veränderten Klimas muss das allgemeine Zurückziehen der Baumgrenze im hohen Norden und auf unseren Hochgebirgen angesehen werden. Analog der Entwaldung kann auch die Entsumpfung, namentlich die Austrocknung größerer Torfmoore klimatisch nachteilig und daher auf die Vegetation eines ganzen Landes alterierend wirken, weshalb in Tiefländern, wie in Ungarn, die Ersetzung der Sümpfe durch Wälder dringend geboten ist.

Als traurige Beispiele der unvorsichtigen Entwaldung dienen in unserem Weltteil Island, der Karst, Griechenland und die balearischen Inseln. Mit der Abtreibung der Wälder wird auch die ganze untergeordnete Vegetation des abgeholzten Terrains vernichtet."

Archiv
Über fehlenden Umweltschutz schrieb die Wiener Zeitung bereits im 19. Jahrhundert.
© 22. Jänner 1862, ANNO/Österreichische Nationalbibliothek

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