Freinetpädagogik: Eine von Célestin Freinet 1920 in Frankreich begründete Bewegung, um das Schulwesen von innen zu reformieren. Der lehrergelenkte Unterricht wird durch selbstbestimmten Schülerunterricht - selbständiges Arbeiten, Exkursionen, Erkundungen - ersetzt. Die Kinder bestimmen weitest selbst, was sie lernen, regeln, mit wem sie arbeiten, welche Zeit sie brauchen und berichten vor der Klasse über ihre Arbeit.

Jena-Plan: Der Jena-Plan ist ein Schulentwicklungskonzept, das von dem Pädagogen Peter Petersen 1927 an der Uni Jena begründet wurde. Nicht Selbständigkeit oder Erleben stehen im Mittelpunkt, auch nicht demokratische Mitbestimmung, sondern die Volksbildung, mit der die Bedeutung der Schule aufgewertet wird. Wichtig sind altersgemischte Gruppen, was vielfältigere Wirkungsmöglichkeiten erlaubt, etwa im Blick auf das Helfersystem unter Schülern. Die Schüler werden beurteilt, aber nicht mehr gegeneinander aussortiert.

Dalton-Plan: Der Dalton-Plan wurde von der US-Pädagogin Helen Parkhurst um 1919 begründet. Freiheit, Verantwortung, Zusammenarbeit und Selbsttätigkeit stehen im Vordergrund. Den Schülern stehen die Methodenwahl, die Zeiteinteilung und die Arbeitsweise frei. Der Lehrer übernimmt die Funktion eines Beraters.