Der erste Ableger von Open Office kann ebenfalls in der Version 3.3. heruntergeladen werden.

Kopf der neuen freien Bürosoftware von Libre Office ist die Document Foundation, die im vergangenen Jahr ins Leben gerufen wurde und aus großen Teilen der Open Office-Comunity sowie ehemaligen Mitarbeitern von Open Office besteht. Grund für die Abspaltung waren vor allem Meinungsverschiedenheiten mit dem Hauptsponsor Oracle. Unterstützt wird die Document Foundation unter anderem von Google.

Egal ob Open Office oder ... - © OpenOffice
Egal ob Open Office oder ... - © OpenOffice

Trotz der Differenzen unterscheiden sich die gratis Bürosuits kaum voneinander. Beide enthalten die Programme Writer (Textverarbeitung), Calc (Tabellenkalkulation), Impress (Präsentationsprogramm), Draw (Grafikprogramm), Base (Datenbankprogramm) und Math (Formel-Editor) und decken damit die meist genutzten Programme eines Office-Pakets ab.

Für die neue Version beider Suits wurden Fehler behoben sowie Verbesserungen bei der Bedienung vorgenommen. Diese betreffen unter anderem:

- die Tabellenkalkulation unterstützt nun eine Million Zeilen, um die Kompatibilität mit Microsofts Excel zu bewahren

- die Diagramm-Funktion wurde um Optionen wie Text- und Zeichnungsobjekte wie Sprechblasen, Rechtecke und Kreise erweitert

- neue Toolbar-Elemente für Präsentationsfolien wurden hinzugefügt

- die Druckereinstellungen wurden erweitert und

- neue Fonts eingeflochten.

Weitere Details zu allen Neuerungen sowie der Link zum Download finden sich auf den Websites der beiden Projekte. Open Office 3.3 und Libre Office 3.3 sind mit Windows (2000, XP, Vista, 7), Linux und Mac OS X/Intel kompatibel.