Die gelernte Krankenschwester mit dem ruralen Charme ist eine Idealbesetzung für die ORF-Stammseher. Sonst hätte sie ja im Mai des Vorjahrs nicht beim Tanz-Gehopse gewonnen.

Dabei sah es für Reiterer kurzfristig gar nicht gut aus. Gegenüber "Madonna", der Frauenbeilage von "Österreich", hatte sie sich bitter beklagt, dass ihr noch kein Angebot vorliege. Reiterer: "Leider ist es oft üblich, dass man solche Dinge erst aus der Zeitung erfährt." Und sie sagte auch, dass sie zum Opernball-Termin bereits einen Urlaub gebucht habe.. .

Im ORF zeigt der Daumen nach solchen Aktionen normalerweise nach unten.

Doch für Reiterer gelten eigene Regeln. So durfte sie - was viele Kollegen erzürnt hat - für das AMA-Gütesiegel werben. Begründung von ORF-Sprecher Pius Strobl: Sie sei für das Servicemagazin "Konkret" nicht journalistisch tätig, ist quasi nur Ansagerin. Beim Opernball macht sie hoffentlich mehr.