• 24. September 2018

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Schlagwortsuche

Robert Sedlaczek ist der Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Sein Buch "Wiener Wortgeschichten" wird am

Sedlaczek am Mittwoch

Wenn Politiker um eine heilvolle Watschen betteln2

  • Seit jeher zählt die Ohrfeige zu den schmählichsten Beleidigungen. Deshalb ist sie als Metapher in der politischen Berichterstattung so beliebt.

"Ohrfeige für Sarkozy" konnte man in großen Lettern in einer Boulevardzeitung lesen. Kurze Zeit später wird die Phrase auf Angela Merkel gemünzt. Ein Redakteur von ORF-Online schafft es sogar, den Ausdruck in einem einzigen Satz zwei Mal unterzubringen... weiter




Der Autor ist Sprecher der "Initiative Qualität im Journalismus"; zuvor "Wirtschaftsblatt", "Presse" und "Salzburger Nachrichten".

Medien

Neues aus der Fälscherwerkstatt1

  • Die Manipulation von Auflagenzahlen rächt sich.
  • Allein die "News"-Auflage ist um ein Viertel geschrumpft.

Die bunte Politpostille "News" hat im Jahr 2011 nach bereinigten Zahlen im Durchschnitt wöchentlich 89.151 Exemplare verkauft. Das ist nicht übel, setzt sich aber doch deutlich vom Glanz vergangener Zeiten ab. In der Verlagsgruppe News, die insgesamt 15 unterschiedliche Magazine verbreitet... weiter




Der Autor ist Sprecher der "Initiative Qualität im Journalismus"; zuvor "Wirtschaftsblatt", "Presse" und "Salzburger Nachrichten".

Medien

Moralkodex taucht Markterfolg in besseres Licht

  • Lässt sich "nachhaltig" mit "lammfromm" übersetzen? Unter Raiffeisens Giebelkreuz lautet das Ziel, nie wieder schlecht aufzufallen.

Die Welt ist voller Moralwächter. Die USA gehören dazu, vor allem wenn es um unangenehme Konkurrenten geht. Die OMV bekommt das zu spüren, sobald sie sich geschäftlich mit Iran einlässt. In den Medien finden Vorwürfe gegen Unternehmen, die in Asien oder Afrika angeblich durch Ausbeutung Profite machen, allemal einen prominenten Platz... weiter




Walter Hämmerle

Medien

Breiviks Prozess1

Ja, Anders Behring Breivik missbraucht seinen Gerichtsprozess in Oslo, um Werbung für jene politische Weltanschauung zu machen, die ihn dazu gebracht hat, 77 Menschen, den Großteil davon Jugendliche, kaltblütig zu ermorden. Das ist in der Tat nur schwer erträglich für jede Gesellschaft... weiter




Emilio Fede wird in Pension geschickt. - © EPA

Medien

Emilio Fede

(rm) Er galt als journalistisches Alter Ego Silvio Berlusconis: Emilio Fede, Anchorman der Nachrichtensendung "TG4" im Berlusconi-Sender Retequattro, war stets zur Stelle, wenn ihn sein Meister brauchte, sogar wenn es um jene berüchtigten Feste ging, die dem Ex-Premier und ihm eine Anklage wegen Begünstigung der Prostitution mit Minderjährigen... weiter




Fritz Hausjell ist Außerordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien.

Medien

Unerträglich und unverständlich1

  • Die Inaktivität der Wiener Neustädter Staatsanwaltschaft schadet dem ORF-Redakteur Ed Moschitz bei der Wiederherstellung seiner Reputation.

Langsam stinkt die Sache. Von außen drängt sich der Eindruck auf, da wird ein Verfahren in die Länge gezogen. Zur Erinnerung: FPÖ-Chef Strache hatte ORF-"Am Schauplatz"-Gestalter Ed Moschitz der Anstiftung zur NS-Wiederbetätigung bezichtigt und dem ORF vorgeworfen, die Bänder im Nachhinein manipuliert zu haben... weiter




Der Autor ist Sprecher der "Initiative Qualität im Journalismus"; zuvor "Wirtschaftsblatt", "Presse" und "Salzburger Nachrichten".

Medien

Staatsanwälte haben eine Schlacht verloren2

  • Das Redaktionsgeheimnis bleibt geheim. Vielleicht verzichten die Ankläger jetzt darauf, via Medien Stimmung gegen Verdächtige zu machen.

Wer die Justizministerin Beatrix Karl zu dem - inzwischen gescheiterten - Versuch animiert hat, Redaktionsgeheimnis, Schweigerecht der Ärzte und vielleicht sogar das Beichtgeheimnis als verfassungsrechtlich verankerten Berufsschutz aufzuweichen, ist selbst ein Geheimnis. Die Nutznießer der Novelle wären die Strafverfolger gewesen... weiter




Der Autor ist Sprecher der "Initiative Qualität im Journalismus"; zuvor "Wirtschaftsblatt", "Presse" und "Salzburger Nachrichten".

Medien

Saubermacher-Ethik am Kirtags-Schießstand1

  • Es kann durchaus sein, dass in den 20 Stunden seit Fertigstellung dieses Manuskripts schon der nächste Knaller unsere Beschaulichkeit erschüttert.

Eine neue Qualität, moralisch wertfrei gemeint, diktiert das politische Leben. Einerseits sind die Bürger zu Recht empört über den Korruptionslindwurm und verunsichert ob der Unfähigkeit der Staatsführer, die Schuldenpolitik zu stoppen. Anderseits verschont sie ihre selektive Wahrnehmung davor... weiter




Walter Hämmerle

Medien

Genug gekreuzigt

Endlich ausgestanden. Man muss nicht eschatologisch angehaucht sein, um ein Gefühl der Erlösung zu empfinden, dass der Abschied Christian Wulffs aus dem Amt des Bundespräsidenten endlich vollzogen ist. Für Wulff, aber mindestens so sehr auch für das Ansehen des Amtes und der gesamten Politik... weiter




Fritz Hausjell lehrt Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien

Medien

Angriffe auf den Journalismus5

  • Nach publizistischen Attacken gegen Aufdeckungsjournalisten will nun das Justizministerium die gesetzlichen Grundlagen unerträglich schwächen.

Es war schon ziemlich übel, was sich der Verleger des Medienbranchenblattes "Horizont", Hans-Jörgen Manstein, vergangene Woche im Editorial seines Blattes geleistet hatte, als er den investigativen Journalismus als "Amtsmissbrauch-Journaille" attackierte... weiter




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