• 18. November 2018

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Schlagwortsuche

Fritz Hausjell ist Außerordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien.

Medien

Unerträglich und unverständlich1

  • Die Inaktivität der Wiener Neustädter Staatsanwaltschaft schadet dem ORF-Redakteur Ed Moschitz bei der Wiederherstellung seiner Reputation.

Langsam stinkt die Sache. Von außen drängt sich der Eindruck auf, da wird ein Verfahren in die Länge gezogen. Zur Erinnerung: FPÖ-Chef Strache hatte ORF-"Am Schauplatz"-Gestalter Ed Moschitz der Anstiftung zur NS-Wiederbetätigung bezichtigt und dem ORF vorgeworfen, die Bänder im Nachhinein manipuliert zu haben... weiter




Der Autor ist Sprecher der "Initiative Qualität im Journalismus"; zuvor "Wirtschaftsblatt", "Presse" und "Salzburger Nachrichten".

Medien

Staatsanwälte haben eine Schlacht verloren2

  • Das Redaktionsgeheimnis bleibt geheim. Vielleicht verzichten die Ankläger jetzt darauf, via Medien Stimmung gegen Verdächtige zu machen.

Wer die Justizministerin Beatrix Karl zu dem - inzwischen gescheiterten - Versuch animiert hat, Redaktionsgeheimnis, Schweigerecht der Ärzte und vielleicht sogar das Beichtgeheimnis als verfassungsrechtlich verankerten Berufsschutz aufzuweichen, ist selbst ein Geheimnis. Die Nutznießer der Novelle wären die Strafverfolger gewesen... weiter




Der Autor ist Sprecher der "Initiative Qualität im Journalismus"; zuvor "Wirtschaftsblatt", "Presse" und "Salzburger Nachrichten".

Medien

Saubermacher-Ethik am Kirtags-Schießstand1

  • Es kann durchaus sein, dass in den 20 Stunden seit Fertigstellung dieses Manuskripts schon der nächste Knaller unsere Beschaulichkeit erschüttert.

Eine neue Qualität, moralisch wertfrei gemeint, diktiert das politische Leben. Einerseits sind die Bürger zu Recht empört über den Korruptionslindwurm und verunsichert ob der Unfähigkeit der Staatsführer, die Schuldenpolitik zu stoppen. Anderseits verschont sie ihre selektive Wahrnehmung davor... weiter




Walter Hämmerle

Medien

Genug gekreuzigt

Endlich ausgestanden. Man muss nicht eschatologisch angehaucht sein, um ein Gefühl der Erlösung zu empfinden, dass der Abschied Christian Wulffs aus dem Amt des Bundespräsidenten endlich vollzogen ist. Für Wulff, aber mindestens so sehr auch für das Ansehen des Amtes und der gesamten Politik... weiter




Fritz Hausjell lehrt Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien

Medien

Angriffe auf den Journalismus5

  • Nach publizistischen Attacken gegen Aufdeckungsjournalisten will nun das Justizministerium die gesetzlichen Grundlagen unerträglich schwächen.

Es war schon ziemlich übel, was sich der Verleger des Medienbranchenblattes "Horizont", Hans-Jörgen Manstein, vergangene Woche im Editorial seines Blattes geleistet hatte, als er den investigativen Journalismus als "Amtsmissbrauch-Journaille" attackierte... weiter




Der Autor ist Sprecher der "Initiative Qualität im Journalismus"; zuvor "Wirtschaftsblatt", "Presse" und "Salzburger Nachrichten".

Medien

Das Kampusch-Interview ging völlig daneben86

  • Es ist nicht Aufgabe des ORF, das einstige Entführungsopfer in die an der Medien-Bassena versammelte Halbwissensgesellschaft einzureihen.

Der ORF hat am Montag mit dem Interview mit Natascha Kampusch eine respektable Quote mit 715.000 Fernsehzuschauern erreicht. Am 6. September 2006, als die aus Wolfgang Priklopils Gefangenschaft ausgebrochene Entführte das erste Interview gab, sahen noch 2,5 Millionen zu... weiter




Der Autor ist Sprecher der "Initiative Qualität im Journalismus"; zuvor "Wirtschaftsblatt", "Presse" und "Salzburger Nachrichten".

Medien

News-Verlag holt ein Skelett aus dem Schrank1

  • Heute werden Auflagenzahlen, die ein unbekannter Fälscher hochgejubelt hat, auf ein glaubwürdiges Maß reduziert. Der Spruch "News deckt auf" passt.

Die Verlagsgruppe News, die unter dem deutschen Mehrheitseigentümer Gruner+Jahr in Österreich 15 in jeder Weise bunte Zeitschriften vertreibt, ist unter mehreren Gesichtspunkten ein Phänomen. Die bewegte Gründungsgeschichte wäre zu nennen, die seltsame Eigentümerverflechtung bis zu "Kurier"... weiter




Der Autor ist Sprecher der "Initiative Qualität im Journalismus"; zuvor "Wirtschaftsblatt", "Presse" und "Salzburger Nachrichten".

Medien

P.S.: "und schöne Grüße auch an Erwin"1

  • Wir brauchen doch ein Staatsoberhaupt in der Kaiserburg. Symbole haben nämlich Aussagekraft und werden auf Anhieb verstanden.

Die chemische Analyse eines "Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik" ergibt: Blech. Möglicherweise veredeltes Blech, weil es so schön glänzt, aber doch Blech. Eine chemische Analyse der Institution "Staatsoberhaupt" ist nicht möglich, aber so abwegig wäre eine Analogie nicht... weiter




Der Autor ist Sprecher der "Initiative Qualität im Journalismus"; zuvor "Wirtschaftsblatt", "Presse" und "Salzburger Nachrichten".

Medien

Ein Energieverbund vieler Probleme

  • Den "Atomstrom" aus Österreich zu verbannen ist ein gut gemeintes Seitenthema - die labile Energiesicherheit ist zur Hauptsorge geworden.

Der Winter kommt in Ostösterreich an. Man muss stärker einzuheizen. Womit? Was halt so da ist. Öl ist teuer und knapp, Strom und Gas sind es auch, Holz erzeugt Feinstaub, und wer seinem Pkw-Motor kräftig einheizt, fördert Ozonbildung und Treibhauseffekt... weiter




Hauptstadtszene

Das Schmiergeld namens Nähe

  • Es gibt viele Wege zu positiven Medienberichten. Nicht alle haben mit politischem oder wirtschaftlichem Druck zu tun.

Peter Zudeick muss man nicht kennen. Einen Spruch dieses deutschen Journalisten vielleicht aber schon. Die schöne, kluge Wendung vom "Schmiergeld namens Nähe" stammt aus seiner Feder. Womit gesagt sein will, dass die Beeinflussung der Medien durch die Politik - und umgekehrt... weiter




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