• 24. September 2018

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Erlittener Existenzialismus, bekiffte Reisen4

Gegen Ende des russischen Bürgerkrieges findet ein junger Mann sich auf der Verliererseite wieder. Es bleibt ihm nur noch die Flucht ins Ausland, und wo sonst soll er hin als in die Sehnsuchtsstadt aller russischen Intellektuellen, nach Paris? Er schlägt sich dorthin durch, und dort schlägt er sich auch durch: als Fabriksarbeiter zunächst... weiter




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Das Drama der modernen Wissenschaft2

Als ich 19 war und Robert Musils "Mann ohne Eigenschaften" las, wollte ich auch einmal ungefähr 10 Minuten lang Mathematiker werden. Allerdings war ich nicht gescheit genug dafür - und bin es naturgemäß jetzt noch weniger. Aber wenigstens aufs Ungefähr und Geratewohl einmal kurz in ein solches halb menschliches... weiter




Literatur

Zeitgenössischer Neuheits-Wahn

Bis vor wenigen Jahren ("Erlesen" berichtete) hatte ich mich um Henry James immer herumgedrückt, aber offenbar hatte ich das richtige, nämlich das ältere Alter gerade zu dem Zeitpunkt erreicht, als der Manesse Verlag begann, seine Reihe von Henry-James-Neuübersetzungen zu publizieren... weiter




Tuvia Tenenboms neues Buch trägt einiges zur Kenntnis heutiger Indianerstämme in den USA bei.

Literatur

Wer als ein Indianer gelten darf

Was wissen wir über die Indianer Nordamerikas? Ich würde sagen, ungefähr das, woran wir uns aus Karl May erinnern, der ja anerkannterweise ziemlich gut recherchiert hat. Ich habe darüberhinaus den Vorteil, in jüngerer Vergangenheit nicht nur den Band "Winnetou"(1) in voller Länge... weiter




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Andere Kategorien von Wirklichkeit1

In Frankreich gab es drei namhafte Autoren, die sozusagen im Rampenlicht mit den Nazis kollaborierten. Der große Rest schwindelte sich irgendwie durch. Einer von den dreien, Pierre Drieu la Rochelle, nahm sich 1945 das Leben. Trotz seiner erheblichen politischen Unkorrektheit dennoch weiterhin viel gelesen, wurde ihm 2012 die größte Ehre zuteil... weiter




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Verlegerische Landeserkundungen3

An dieser Stelle war schon von Thomas Frahm die Rede, der es sich, so ziemlich im Alleingang, zur Aufgabe gemacht hat, uns Deutschprachige mit der Geschichte und Kultur Bulgariens vertraut zu machen - als Übersetzer, Autor und neuerdings auch als Verleger... weiter




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Extremismen des Zeitgeists1

Unsere Befreiung aus allen denkbaren gesellschaftlichen und sonstigen Beschränkungen, begonnen vor Jahrhunderten und bekanntlich wechselhaft und von Rückschlägen unterbrochen, strebt nunmehr ihrem Höhepunkt zu, ja, hat ihn vielleicht schon überschritten. Dabei werden am Ende nicht die 50er Jahre herauskommen, sondern irgendwas anderes: Neues... weiter




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Neues und Altes - von alten Bekannten

Wolf von Niebelschütz (1913-1960) hat in seinem ziemlich kurzen Leben nur zwei Bücher geschrieben, allerdings zwei sehr dicke. Die Rokoko-Groteske "Der blaue Kammerherr" (1949) wurde vor einiger Zeit als Taschenbuch neu aufgelegt und von mir an dieser Stelle so vorteilhaft rezensiert... weiter




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Holländer in Südtirol, Belgien und Polen

Nach 23 Jahren ist die flämische und niederländische Literatur also wieder "Ehrengast" der Frankfurter Buchmesse. Damals war sie für die meisten deutschsprachigen Leser ziemliches Neuland, seither hat sich das grundlegend geändert. Namen wie Cees Nooteboom, Harry Mulisch, Hugo Claus... weiter




Gut gelaunter Nachlass: Das Buch des Ende August verstorbenen Pieter Steinz.

LitBlog

Fundstücke aus den Niederlanden1

Das Lesen von Romanen ist bekanntlich eine Sucht, allerdings eine nicht sehr ungesunde. Einst von den Pädagogen als ebenso brandgefährlich eingestuft wie später der Film, dann das Fernsehen und heute das Internet, fristet es inzwischen eine geduldete Nischenexistenz... weiter




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