• 18. Februar 2019

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Schlagwortsuche

Für den Beitritt votierten 153 Abgeordnete. 140 Parlamentarier stimmten dagegen. - © APAweb / Reuters, Costas Baltas

Mazedonien

Athen stimmt NATO-Beitritt Nordmazedoniens zu

  • "Ich heiße Nordmazedonien willkommen", sagte der griechische Regierungschef Tsipras.

Athen/Skopje. Das griechische Parlament hat am Freitag das NATO-Beitrittsprotokoll des künftigen Nordmazedonien ratifiziert. Für den Beitritt votierten 153 Abgeordnete. 140 Parlamentarier stimmten dagegen. Dies teilte das Parlamentspräsidium mit. In den kommenden Tagen soll Mazedonien alle internationalen Organisationen und alle Länder über seine... weiter




Setzte das Abkommen mit Mazedonien durch, obwohl seine Koalition daran zerbrochen ist: Griechenlands Premier Alexis Tsipras (r.). - © afp

EU-Erweiterung

Mazedonien: "Zoran, Alexis - gut gemacht!"6

  • Griechisches Parlament stimmt Vertrag mit Skopje zu - Weg in Nato und EU geebnet.

Athen/Skopje/Brüssel/Wien. Donald Tusk gratulierte prompt per Twitter. "Zoran, Alexis - gut gemacht!", lobte der EU-Ratspräsident. Adressaten waren die Premierminister Mazedoniens und Griechenlands, Zoran Zaev und Alexis Tsipras. Sie hatten im Vorjahr ein Abkommen zur Lösung des jahrzehntelangen Namensstreits zwischen den beiden Nachbarn besiegelt... weiter




Das mazedonische Parlament beschloss am 11. Januar 2019 die Namensänderung in "Nordmazedonien". Das Parlament in Athen wird nun am Freitag abstimmen. - © APAweb / Reuters, Alkis Konstantinidis

Athen

Mazedonien-Abstimmung auf Freitag verschoben1

  • Im fast dreißig Jahre andauernden Namensstreit werden noch viele Wortmeldungen erwartet.

Athen. Das Parlament in Athen wird erst am Freitagnachmittag über ein Abkommen zur Beilegung des seit fast drei Jahrzehnten andauernden Namensstreits zwischen Griechenland und Mazedonien abstimmen. Ursprünglich war das Votum für Donnerstagnacht geplant... weiter




Zehntausende Menschen haben am Sonntag gegen den Vertrag mit Mazedonien protestiert. Dabei gab es schwere Zusammenstöße. - © reu

Griechenland

Mazedonien-Abkommen dürfte ratifiziert werden3

  • Das griechische Parlament soll am Donnerstag über die Namenseinigung abstimmen.

Athen. Dass ein Abgeordneter um 7 Uhr in der Früh seinen Austritt aus einer Parlamentsfraktion bekannt gibt, ist auch in Griechenland ein Novum. Georgios Amyras tat dies am Montag. Er kehrte der schon zuvor kleinen linksliberalen "Fluss"-Partei ("To Potami") den Rücken... weiter




Im Sommer noch feierte Premier Tsipras (r.) mit seinem mazedonischen Amtskollegen Zoran Zaev die Namensvereinbarung. Nun muss er diese in Athen verteidigen. - © afp/Mitrolidis

Griechenland

Pokern in Athen3

  • Tsipras hält am Abkommen mit Mazedonien fest - und stellt die Vertrauensfrage.

Athen/Skopje. (czar/reu) Ein paar zusätzliche Stimmen würden schon genügen: Wenn sich der griechische Premier Alexis Tsipras am morgigen Mittwoch im Parlament in Athen der Vertrauensfrage stellt, pokert er zwar hoch, könnte aber gewinnen. Denn um das Votum in dem Haus mit seinen 300 Sitzen zu überstehen... weiter




Alexis Tsipras stellt dem Parlament die Vertrauensfrage. - © APAweb, afp, Agelos Tzortzinis

Griechenland

Tsipras stellt sich Vertrauensabstimmung2

  • Die Einigung im Namensstreit mit Mazedonien löst in Griechenland eine Regierungskrise aus.

Athen/Skopje. Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister Panos Kammenos angekündigt, sich einer Vertrauensabstimmung im Parlament zu stellen. Das teilte er am Sonntag mit. Kammenos, Chef der nationalistischen Partei Unabhängige Griechen (ANEL), erklärte... weiter




Polizei sichert das Parlamentsgebäude in Skopje: Gegen die Umbenennung gab es heftige Proteste.  - © APAweb / REUTERS, Ognen Teofilovski

Namensstreit

Skopje billigt den Staatsnamen Nordmazedonien5

  • Das Parlament stimmte mehrheitlich der Änderung des Landesnamens zu.

Skopje. Die letzte Hürde ist genommen: Das mazedonische Parlament hat am Freitagabend die Umbenennung des südlichen Balkanlandes in Nord-Mazedonien beschlossen. Für die entsprechende Verfassungsänderung stimmten 81 der 120 Abgeordneten, womit die vorgeschriebene Zweidrittelmehrheit erreicht wurde... weiter




Zaev benötigt für die Änderung der Verfassung die Unterstützung der Opposition. - © afp

Namensstreit

Zehn entscheidende Tage für Mazedonien24

  • Im Parlament hat die Debatte über die Änderung des Staatsnamens begonnen. Im Fall eines Scheiterns kündigt Premier Zaev Neuwahlen an.

Skopje. (rs) Wohin die Reise gehen soll, ist eigentlich unbestritten. Fast alle Mazedonier wollen, dass ihr Land lieber heute als morgen Mitglied in der Nato und in der EU wird. Welchen Preis man dafür zu zahlen bereit ist, ist dagegen schon deutlich weniger klar... weiter




Für ein Ja zum Abkommen mit Athen will Premier Zaev weiterhin werben - bald im Parlament. - © afp/Atanasovski

Namensstreit

Zitterpartie für Mazedoniens Regierung

  • Nach dem gescheiterten Referendum über den künftigen Staatsnamen ist das Parlament in Skopje an der Reihe.

Skopje/Brüssel/Wien. Mag das Ja auch ein eindeutiges gewesen sein - Klarheit schafft es dennoch nicht. Zwar haben sich neun von zehn Mazedoniern bei einem Referendum für ein Abkommen mit Griechenland ausgesprochen, das zur Lösung des jahrzehntelangen Namensstreits mit dem Nachbarn beitragen soll... weiter




Bis zuletzt wurde für ein Ja geworben. - © Reuters/Teofilovski

Mazedonien

Ein Urnengang als Wendepunkt1

  • Die Abstimmung über den künftigen Staatsnamen Mazedoniens ist auch eine über die Annäherung an die EU.

Skopje/Wien. Neben der Sonne prangen die Sterne. Auf der einen Flagge gehen gelb-rote Strahlen von der Mitte aus, die andere Fahne ist in Azurblau gehalten und hat zwölf Glanzlichter. Es sind mazedonische und EU-Flaggen, die bei den Kundgebungen nebeneinander wehen - mit beiden will die Regierung in Skopje für ein Ja beim Referendum am Sonntag... weiter




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