• 19. September 2018

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Noam und Ahmad (r.) auf dem Weg ins Krankenhaus. - © F. Grillmeier

Israel

Die Fahrt19

  • Ahmad aus dem Jordantal hat Leukämie. Ohne Noam aus Jerusalem wäre seine Behandlung nicht möglich. Seit Monaten stehen beide jeden zweiten Tag im Stau und erzählen einander vom Leben.

Jerusalem. Noam überholt das Auto auf dem rechten Seitenstreifen, kurbelt das Fenster herunter und schreit: "Haben Sie es eilig?" "Ja!", brüllt der Fahrer und schließt zu seinem Vordermann auf. Beide Autos stehen in der Mittagssonne nebeneinander, bis die Ampel auf Grün springt... weiter




Abdallah Abu Rahma zeigt die Reste israelische Geschosse, die er regelmäßig findet. Im Hintergrund ist der Sperrwall zu sehen, der die Bewohner seines Dorfes von ihrem angestammten Land trennt. - © zeiner

Nahost-Konflikt

"Wir umarmen Olivenbäume"12

  • Die Sperranlage nahm den Menschen im palästinensischen Dorf Bil’in viel Land weg. Einen Teil erhielten sie zurück.

Ramallah. "Was für ein Idiot!" Was manche über ihn dachten, darüber hat Abdallah Abu Rahma keine Zweifel. Seit dreizehn Jahren demonstriert der Lehrer gemeinsam mit den anderen Bewohnern des palästinensischen Dorfes Bil’in friedlich gegen die israelische Besatzung. Woche für Woche, Freitag für Freitag nach dem Salat al-dschuma, dem Gebet... weiter




Mit seiner Luftwaffe versuchte Israel im Gazastreifen Stärke zu zeigen. - © afp/Jack Guez

Gaza

In der Eskalationsspirale5

  • Der Wille zum Kompromiss im Nahost-Konflikt ist auf dem Nullpunkt.

Gaza/Jerusalem. (leg/apa) An Benjamin Netanjahu scheiden sich die Geister. Den einen gilt der konservative israelische Premier, der den Tag der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem einen "großartigen Tag für den Frieden" genannt hat, allein schon wegen dieser Aussage als kalter Machtpolitiker und Zyniker... weiter




Salah Abdel Shafi, geboren 1962 in Gaza, ist seit 2013 palästinensischer Botschafter in Österreich, seit 2014 in Slowenien sowie ständiger Vertreter bei den internationalen Organisationen in Wien.

Gastkommentar

70 Jahre Vertreibung, Unterdrückung und Besatzung12

  • Der Jahrestag der Staatsgründung Israels ist für das palästinensische Volk kein Anlass zum Feiern.

Als am 14. Mai 1948 die Gründung des Staates Israel verkündet wurde, ging für viele zionistische Juden ein Traum in Erfüllung. Für ebenso viele Palästinenser begann an diesem Tag die "Nakba", die Katastrophe, in deren Folge sie ihre Heimat verloren. Der 70... weiter




Hass und das Bedürfnis nach brennenden israelischen Fahnen sind offensichtlich stärker als die Vernunft. - © APAweb, afp, Mohammed Abed

Gastkommentar

Die Einsamkeit Israels11

Hätte 1938 der Staat Israel bereits bestanden, hätten damals mehr als 64.000 österreichische Juden und insgesamt sechs Millionen Juden gerettet werden können. Leben wir wenigstens jetzt Solidarität mit dem jüdischen Staat, wenn es in Österreich 1938 so viele Täter, so viele Mitläufer, so viele Wegschauer und so wenig Gerechte gab. 24... weiter




Nahost-Konflikt

Lage an der Grenze zum Gazastreifen bleibt angespannt

  • Israel lehnt unabhängige Untersuchung der tödlichen Schüsse auf Palästinenser ab.

Gaza/Jerusalem. Nach den blutigen Zusammenstößen zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischen Sicherheitskräften am Freitag bleibt die Lage an der Grenze des Gazastreifens angespannt. Am Wochenende schwächten sich die Proteste zwar deutlich ab, die radikalislamische Hamas rief jedoch zu weiteren Massendemonstrationen auf... weiter





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