• 25. Juni 2018

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Der Weg der "Pummerin" von St. Florian auf Wiens Stephansplatz wurde zum Triumphzug des neuen Österreich. - © apa/picturedesk/ÖNB

100 Jahre Tagebuch

Das Waffenstillstands-Baby und die Freude über die "Pummerin"

Es war im April 1952. Ich ging in die zweite Klasse der Volksschule. Am Heimweg in Wien-Hietzing hörte ich öfters kräftige Männerstimmen, die seltsame, schwermütige Lieder sangen. Die Männer saßen in einem grauen Lastwagen, der manchmal durch die Hetzendorfer Straße fuhr. Mich faszinierten diese Lieder und ihre Melodien sehr... weiter




- © apa/Hochmuth

100 Jahre Tagebuch

Sprachverwirrung in Ottakring: "God damned, I do, what I can!"

Etwa 1954 gehörte ich zu einem etwas wilden Rudel pubertierender Buben in der Hauptschule Wiesberggasse in Wien-Ottakring. Im großen Hof des Gemeindebaus "Schuhmeier-Hof" trafen sich bei Schönwetter Burschengruppen unterschiedlichen Alters. Natürlich altersmäßig etwas getrennt, wobei die Jüngeren, zu welchen ich zählte... weiter




Ferry Kovarik liest und erzählt am Samstag Anekdoten. - © Privat

100 Jahre Tagebuch

Ein "Wiener Original" bei den Ottakringer Festwochen3

  • Beim Vortrag im Schutzhaus in der Steinlegasse steht Samstag auch Lesestoff der "Wiener Zeitung" am Programm.

Wien. Ferry Kovarik (Jahrgang 1941) gilt in Wien und besonders in Ottakring als eine Art "Bezirkslegende". Insgesamt sechs Bände hat der ehemalige Gaswerk-Monteur seit 1993 unter dem Titel "Ottakringer Schmankerl" bereits veröffentlicht. Seine Anekdoten schaute Kovarik sozusagen "dem Volk vom Maul ab"... weiter




Familienbild 1945, verewigt von einem russischen Besatzer und "Fotonarren". (li. im Bild: Autor Peter Paul Wiplinger.) - © Privat

100 Jahre Tagebuch

Der "Herr Oberst", der wunderbare Bilder herzaubern konnte1

Unser Herr Oberst hieß Filatow. So steht es auf der Rückseite der Fotografie, die der sowjetische Besatzungsoffizier meinem Vater am 14. XI. 1945 gewidmet hat. Ob er wirklich ein Oberst war, weiß ich nicht. Auf jeden Fall wurde er so tituliert. Er war eine interessante Persönlichkeit... weiter




R. Kirchschläger - © H. K. Techt/apa

100 Jahre Tagebuch

Die vier großen "K"

Der 21. Juni 1978 war ein Mittwoch. Das letzte Volksschuljahr war so gut wie beendet und an jenem Mittwoch sollte als letztes Spiel unseres Teams und unerwarteter Höhepunkt der Fußball-WM in Argentinien Österreich gegen Deutschland stattfinden. Anpfiff um 17:45 MESZ und damit auch für einen Zehnjährigen erlaubt... weiter




Wilde Fußball-Leidenschaft in der Nachkriegszeit. - © Imagno/Votava

100 Jahre Tagebuch

"Nitschewo": Ein Fußball, der von selbst durch das Fenster flog

Im Jahr 1951 ist meine Familie in Wien vom 2. Bezirk in den 22. Bezirk nach Neu-Kagran umgezogen. Die Nähe zur Alten Donau sowie die damals großen freien Flächen waren für uns ein Eldorado zum Schwimmen, Fußballspielen und auch für andere Dinge. Nächst der Stadlauer Malzfabrik befand sich die sowjetische Kommandantur für die Donaustadt... weiter




100 Jahre Tagebuch

Ein rot-weiß-rotes Symboltüchlein

Es hat geregnet. Nebel liegt über der Hauptstadt. Kinder gehen zur Schule. Doch zeugen rot-weiß-rote Fahnen an Gebäuden von der Besonderheit des nächsten Tages. Kaum einer nimmt sie wahr. Man hat sich an die Freiheit gewöhnt wie an die Menschen, mit oder neben denen man lebt. Welcher Tag morgen ist... weiter




Der ehemalige ORF-Mann Hubert Nowak und der frühere Finanz minister Andreas Staribacher. - © apa/Kelly Schoebitz

100 Jahre Tagebuch

Doppelgänger in der heimischen Innenpolitik

Finanzminister standen in dieser Republik immer schon unter besonderer Beobachtung. Oft waren sie hoch geachtet wie Stephan Koren, bisweilen schillernd wie Hannes Androsch oder umstritten wie Karl-Heinz Grasser. Manche gerieten auch bald wieder in Vergessenheit, waren sie doch nur sehr kurz und weniger erfolgreich im Amt... weiter




Wo einst das beliebte Non-Stop-Kino stand, wurde 1972 mit Pomp das "Residenz" eröffnet. Auch dieses ist längst Geschichte.

100 Jahre Tagebuch

Das alte Non-Stop-Kino mit der "stöhnenden Knochenschau"6

Gerne erinnere ich mich an meine Kindheit. Aufgewachsen bin ich in Wien-Fünfhaus, unterhalb der äußeren Mariahilfer Straße auf Zimmer-Küche. Wenn das Taschengeld bzw. Zuwendungen von Oma und Opa reichten, war der Besuch des Non-Stop-Kinos auf der Mariahilfer Straße eine wunderbare Abwechslung zum Fußballspielen, Rollerfahren oder Herumhängen... weiter




Ferrari-Coupé aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts.

100 Jahre Tagebuch

Der rote Sportwagen in Richtung Paris1

Ein schöner Mann, keine Frage. Sportlich, eloquent, voller Lust und Lachen. Ungewohnt aufregend. Er hatte die Autostopperin mitgenommen, es war Mitte der Sechzigerjahre, ich war siebzehn vorbei und wollte Land und Leute kennenlernen und ja, eigentlich auch einmal etwas erleben. Es war einfach, Hand heben und schon hält jemand an... weiter




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