• 20. Juli 2018

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Schlagwortsuche

100 Jahre Tagebuch

In Wien endgültig gut angekommen

Ich wurde am 19. November 1933 in der Zips in der Slowakei geboren. In einer schönen Landschaft, vor der Haustüre sozusagen die Hohe Tatra. 1945 wurden wir - meine Mutter und meine sechs Geschwister, der Kleinste war erst zwei Jahre alt - vertrieben und in die ehemalige DDR "verfrachtet". Mein Vater lebte - bedingt durch den Krieg - in Wien... weiter




- © apa/Hochmuth

100 Jahre Tagebuch

Der "Tlapa" musste einmal extra für die Roten vorzeitig aufsperren

Es war am Abend des 20. April 1970. Die SPÖ hatte wenige Wochen davor bei den Nationalratswahlen am 1. März den ersten Platz errungen. Die ÖVP wurde an der Regierungsspitze abgelöst und der strahlende Sieger Bruno Kreisky hat mit der Zusammenstellung der ersten Regierung unter sozialistischer Führung in Österreich begonnen... weiter




- © Gaschurnpartenen

100 Jahre Tagebuch

Papa-Gefühle

Meine Mutter, ihre Schwester, die fünfjährige Cousine und ich wurden 1945 nach Idolsberg in Niederösterreich evakuiert. Wir hatten bei einem reichen Bauern zu viert ein Zimmer und erhielten zusammen einen Viertelliter Milch und ein Ei pro Tag. Als schließlich die Russen einmarschierten... weiter




Sportklub gegen Rapid am 19. Oktober 1958 im Wiener Stadion: Rudolf "Rudi" Szanwald (l.), Schiedsrichter Karas aus der CSSR (Mitte); rechts daneben: Franz Hancvencl, Ernst "Aschyl" Happel sowie der "Tiger", Walter Zeman. - © Hans Vincurek

100 Jahre Tagebuch

Zwischen Fußball und Tschechentum: eine Kindheit in Wien nach dem Krieg

Mein Vater Franz Hancvenzl, Jahrgang 1907, war Damenschneider mit prominenter Kundschaft, wie z.B. der Gattin von Bundespräsident Miklas, der Gattin des Bundeskanzlers Hermine Raab und der Kabarettistin Cissy Kraner. Seine Leidenschaft war jedoch eindeutig der Fußball... weiter




- © Universal Images Group

100 Jahre Tagebuch

Schoko-Mangel1

In den letzten Kriegsmonaten 1945 - ich war knapp fünf Jahre alt - wurden unserer Familie Wohnräume in Wiener Neustadt, der meistzerstörten Stadt Österreichs, zugeteilt. Die "Familie" bestand aus zwei Generationen verwandter Frauen mit Kindern, deren Männer im Krieg, kriegsgefangen oder gefallen waren... weiter




Der Weg der "Pummerin" von St. Florian auf Wiens Stephansplatz wurde zum Triumphzug des neuen Österreich. - © apa/picturedesk/ÖNB

100 Jahre Tagebuch

Das Waffenstillstands-Baby und die Freude über die "Pummerin"

Es war im April 1952. Ich ging in die zweite Klasse der Volksschule. Am Heimweg in Wien-Hietzing hörte ich öfters kräftige Männerstimmen, die seltsame, schwermütige Lieder sangen. Die Männer saßen in einem grauen Lastwagen, der manchmal durch die Hetzendorfer Straße fuhr. Mich faszinierten diese Lieder und ihre Melodien sehr... weiter




Die US-Besatzer hatten bei Mädels oft "gute Karten". - © ullstein bild/ Henning Christop

100 Jahre Tagebuch

Sprachverwirrung in Ottakring: "God damned, I do, what I can!"

Etwa 1954 gehörte ich zu einem etwas wilden Rudel pubertierender Buben in der Hauptschule Wiesberggasse in Wien-Ottakring. Im großen Hof des Gemeindebaus "Schuhmeier-Hof" trafen sich bei Schönwetter Burschengruppen unterschiedlichen Alters. Natürlich altersmäßig etwas getrennt, wobei die Jüngeren, zu welchen ich zählte... weiter




Ferry Kovarik liest und erzählt am Samstag Anekdoten. - © Privat

100 Jahre Tagebuch

Ein "Wiener Original" bei den Ottakringer Festwochen3

  • Beim Vortrag im Schutzhaus in der Steinlegasse steht Samstag auch Lesestoff der "Wiener Zeitung" am Programm.

Wien. Ferry Kovarik (Jahrgang 1941) gilt in Wien und besonders in Ottakring als eine Art "Bezirkslegende". Insgesamt sechs Bände hat der ehemalige Gaswerk-Monteur seit 1993 unter dem Titel "Ottakringer Schmankerl" bereits veröffentlicht. Seine Anekdoten schaute Kovarik sozusagen "dem Volk vom Maul ab"... weiter




Familienbild 1945, verewigt von einem russischen Besatzer und "Fotonarren". (li. im Bild: Autor Peter Paul Wiplinger.) - © Privat

100 Jahre Tagebuch

Der "Herr Oberst", der wunderbare Bilder herzaubern konnte1

Unser Herr Oberst hieß Filatow. So steht es auf der Rückseite der Fotografie, die der sowjetische Besatzungsoffizier meinem Vater am 14. XI. 1945 gewidmet hat. Ob er wirklich ein Oberst war, weiß ich nicht. Auf jeden Fall wurde er so tituliert. Er war eine interessante Persönlichkeit... weiter




R. Kirchschläger - © H. K. Techt/apa

100 Jahre Tagebuch

Die vier großen "K"

Der 21. Juni 1978 war ein Mittwoch. Das letzte Volksschuljahr war so gut wie beendet und an jenem Mittwoch sollte als letztes Spiel unseres Teams und unerwarteter Höhepunkt der Fußball-WM in Argentinien Österreich gegen Deutschland stattfinden. Anpfiff um 17:45 MESZ und damit auch für einen Zehnjährigen erlaubt... weiter




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