• 14. August 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Elefantengulasch

Echtes Elefantengulasch in Fünfhaus1

Nach Kriegsende hat die Versorgung der Wiener mit Lebensmittelkarten die Hungersnot gelindert. Aber es war viele Jahre noch zu wenig, um sich satt zu essen. Das änderte sich etwa um 1950 (das genaue Jahr ist mir nicht in Erinnerung), als im Zirkus Rebernigg, der in Wien gastierte, ein alter Elefant verstarb... weiter




Triumph einer Ausnahmesportlerin:Goldmädchen Mirna Jukic. apa/Gepa pictures

100 Jahre Tagebuch

Tränen, die nur die Sicht verstellen1

Mein größter sportlicher Erfolg war zweifellos, für Österreich die Bronze-Medaille bei den Olympischen Spielen in Peking zu erringen. Die 100-Meter-Brust-Distanz schaffte ich immerhin mit einem österreichischen Rekord, den ich später nochmals verbessern konnte. Die 1:06,58 sind noch heute gültig... weiter




Care-Pakete waren oft der Start in bessere Zeiten. - © ullstein bild

100 Jahre Tagebuch

Von Care-Paketen über Zwentendorf bis zu den Indianern1

Es muss Ende der 40er gewesen sein; Mutter erhielt ein Care-Paket. Ich werde zwei Lebensmittel darin nie vergessen: den Cheddarkäse, der mir den ersten positiven Eindruck von den USA vermittelte, und Corned Beef aus der Dose. Für uns Wiener Kinder war das ein Festtag... weiter




Das Flotten-Kino erfreute sich wegen seines Vormittagsprogrammes auch hoher Beliebtheit bei Schulschwänzern. Votava/Imagno/picturedesk.com - © Votava / Imagno / picturedesk.co

100 Jahre Tagebuch

Ein Nachruf auf die schöne, vergangene Kinowelt in Wien3

Meine Kinoleidenschaft begann mit meinem ersten Filmbesuch in Begleitung meiner Mutter. Mit einer Schoßplatzkarte (ja, so was gab es früher) sah ich "Bambi" im "Schönbrunner Kino", das sich bei der Kennedybrücke befand. Es war ein unglaublich schönes Kino mit absoluter Beinfreiheit... weiter




Nikolai Patolitschew , sowjetischer Langzeit-Handelsminister. Bundesarchiv/Wegmann, Ludwig - © Bundesarchiv

100 Jahre Tagebuch

Edelweiß für KPler1

Es war im Sommer 1958: Leopold Figl war damals Außenminister und machte jedes Jahr Sommerurlaub in Matrei in Osttirol. In jenem Sommer hat der sowjetische Außenhandelsminister Patolitschew Österreich besucht und Figl kam mit ihm nach Matrei. Mein Vater war Bürgermeister der Gemeinde Matrei und hat die beiden Minister an einem schönen Sommertag auf... weiter




Lange als Mitarbeiter an Bruno Kreiskys Seite: Wolfgang Petritsch (r.) wurde später Österreichs Spitzendiplomat. - © Votava/Imagno/picturedesk

100 Jahre Tagebuch

Erste Begegnung mit Kreisky: die Enttäuschung des späteren Mitarbeiters2

Bereits die Teilnahme von Studenten aus dem katholischen Pfeilheim an Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg hatte die Führung des Hauses zusehends irritiert. Der Geist der 68er-Revolte - in Wien ohenhin bloß ein Mailüfterl - durchwehte das brave Heim im achten Bezirk und machte offensichtlich auch nicht vor der Innenpolitik halt... weiter




- © privat

100 Jahre Tagebuch

Ein toter Vater, der die Tochter niemals kennengelernt hat5

Ich kam 1941 zur Welt und war zum Kriegsende ein kleines Mädchen. Mehrmals im Monat zog mir meine Mutter mein Sonntagskleiderl an und wir gingen von Hernals nach Hütteldorf zum Bahnhof. Dort erlebte ich dann Folgendes: Züge mit Soldaten und Frauen, die ihnen weinend Fotos zeigten oder einem der abgemagerten Männer um den Hals fielen... weiter




- © privat

100 Jahre Tagebuch

Der Lohn der Angst an der gefürchteten Zonen-Grenze2

Es ereignete sich in den frühen 50er Jahren, als Österreich noch in vier Besatzungszonen unterteilt war. Deren Grenzen durften nur gegen Vorweis der Identitätskarte (im Volksmund "I-Karte" genannt) an den Demarkationslinien überschritten werden. Jene an der Enns, zwischen dem russisch besetzten Niederösterreich und dem amerikanischen Oberösterreich... weiter




Sowjet-Außenminister Molotow.

100 Jahre Tagebuch

Schemenhafte Amateurfotos als Erinnerung an den Staatsvertrag1

1955 war ich in der fünften Klasse und durfte als "Reporter" einer Schülerzeitschrift beim Empfang der Außenminister im Kanzleramt und der Staatsvertragsunterzeichnung im Belvedere teilnehmen. Als ich mir im Bundeskanzleramt den Presseausweis abholte, erfuhr ich durch Zufall... weiter




100 Jahre Tagebuch

Die späte Reue einer Lehrerin4

In der Hauptschule war Handarbeit immer jenes Fach, das mir ein wenig Albträume verursachte. Was ich strickte, häkelte oder nähte, ging einfach immer irgendwie schief. Die anderen Mädchen in unserer kleinen ländlichen Gemeinde lieferten hingegen - möglicherweise mit versteckter mütterlicher Hilfe - regelrechte Bravourstücke ab... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung