• 23. September 2018

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Sowjet-Außenminister Molotow.

100 Jahre Tagebuch

Schemenhafte Amateurfotos als Erinnerung an den Staatsvertrag1

1955 war ich in der fünften Klasse und durfte als "Reporter" einer Schülerzeitschrift beim Empfang der Außenminister im Kanzleramt und der Staatsvertragsunterzeichnung im Belvedere teilnehmen. Als ich mir im Bundeskanzleramt den Presseausweis abholte, erfuhr ich durch Zufall... weiter




100 Jahre Tagebuch

Die späte Reue einer Lehrerin5

In der Hauptschule war Handarbeit immer jenes Fach, das mir ein wenig Albträume verursachte. Was ich strickte, häkelte oder nähte, ging einfach immer irgendwie schief. Die anderen Mädchen in unserer kleinen ländlichen Gemeinde lieferten hingegen - möglicherweise mit versteckter mütterlicher Hilfe - regelrechte Bravourstücke ab... weiter




Drei Abenteurer aus Linz mit einem selbst gebastelten Gefährt mit weit gereister Fahne. - © privat

100 Jahre Tagebuch

Rekordverdächtige Fahne in Rot-Weiß-Rot2

Gemeinsam mit drei Freunden war ich im Sommer 1975 von Linz aus die Donau bis Turnu Severin hinunter gereist - und zwar auf einem floßartigen Gefährt, dessen Schwimmkörper aus zwei verrosteten Eisenzillen bestand, die wir instand gesetzt hatten. Von Rumänien hatten meine Begleiter die Heimreise angetreten... weiter




- © Tony Evans/Getty

100 Jahre Tagebuch

Süße Kinderträume1

Auf dem Heimweg von der Schule musste ich 1945 in der Servitengasse in Wien den Gehsteig wechseln. Zwei Häuser waren von Amerikanern besetzt. Davor standen Posten, die ununterbrochen kauten. Kaugummi war damals der größte Reichtum für Kinder. Manchmal gaben uns die Soldaten einen Streifen. Ich weiß heute noch die Marke: "Wrigley’s"... weiter




Der sowjetische Atommeiler nach dem Super-GAU. - © dpa/Tschernobyl

100 Jahre Tagebuch

Als Tschernobyl eine Welt veränderte3

"Mei, so guat geht’s eich heitzutag’, wenn mia des olles ghobt hätten . . ." Es sollte nach Bewunderung klingen, aber Neid und Vorwurf waren unüberhörbar. Mutter hatte den rasch aufbauenden Wohlstand nach dem Krieg mit Verwunderung erlebt, besonders aber den Jahrzehnte andauernden Frieden, der trotz Kaltem Krieg lange andauerte... weiter




100 Jahre Tagebuch

In Wien endgültig gut angekommen1

Ich wurde am 19. November 1933 in der Zips in der Slowakei geboren. In einer schönen Landschaft, vor der Haustüre sozusagen die Hohe Tatra. 1945 wurden wir - meine Mutter und meine sechs Geschwister, der Kleinste war erst zwei Jahre alt - vertrieben und in die ehemalige DDR "verfrachtet". Mein Vater lebte - bedingt durch den Krieg - in Wien... weiter




- © apa/Hochmuth

100 Jahre Tagebuch

Der "Tlapa" musste einmal extra für die Roten vorzeitig aufsperren4

Es war am Abend des 20. April 1970. Die SPÖ hatte wenige Wochen davor bei den Nationalratswahlen am 1. März den ersten Platz errungen. Die ÖVP wurde an der Regierungsspitze abgelöst und der strahlende Sieger Bruno Kreisky hat mit der Zusammenstellung der ersten Regierung unter sozialistischer Führung in Österreich begonnen... weiter




- © Gaschurnpartenen

100 Jahre Tagebuch

Papa-Gefühle1

Meine Mutter, ihre Schwester, die fünfjährige Cousine und ich wurden 1945 nach Idolsberg in Niederösterreich evakuiert. Wir hatten bei einem reichen Bauern zu viert ein Zimmer und erhielten zusammen einen Viertelliter Milch und ein Ei pro Tag. Als schließlich die Russen einmarschierten... weiter




Sportklub gegen Rapid am 19. Oktober 1958 im Wiener Stadion: Rudolf "Rudi" Szanwald (l.), Schiedsrichter Karas aus der CSSR (Mitte); rechts daneben: Franz Hancvencl, Ernst "Aschyl" Happel sowie der "Tiger", Walter Zeman. - © Hans Vincurek

100 Jahre Tagebuch

Zwischen Fußball und Tschechentum: eine Kindheit in Wien nach dem Krieg1

Mein Vater Franz Hancvenzl, Jahrgang 1907, war Damenschneider mit prominenter Kundschaft, wie z.B. der Gattin von Bundespräsident Miklas, der Gattin des Bundeskanzlers Hermine Raab und der Kabarettistin Cissy Kraner. Seine Leidenschaft war jedoch eindeutig der Fußball... weiter




- © Universal Images Group

100 Jahre Tagebuch

Schoko-Mangel1

In den letzten Kriegsmonaten 1945 - ich war knapp fünf Jahre alt - wurden unserer Familie Wohnräume in Wiener Neustadt, der meistzerstörten Stadt Österreichs, zugeteilt. Die "Familie" bestand aus zwei Generationen verwandter Frauen mit Kindern, deren Männer im Krieg, kriegsgefangen oder gefallen waren... weiter




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