• 20. Oktober 2018

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100 Jahre Tagebuch

Ein Lehrling mit Gewicht am Buckel

Angeregt durch den Beitrag von Frau Christine Kainz vom 1. September im Rahmen dieser Serie: Ich war ebenfalls als Buchhandelslehrling Ende der 50er Jahre mit dem Rucksack zu und von Buchauslieferern unterwegs. Vor allem den "Lechner" in der Weihburggasse habe ich in Erinnerung... weiter




Der "Steffl" in vollem Glanz. Das Dach wurde auch durch viele Spenden finanziert. - © bb Wlkölk

100 Jahre Tagebuch

Tausende Dachziegel für ein Nationalheiligtum

In den Jahren 1950 bis 1954 war ich in Rom in der Deutschen Schule. Sie war damals nach dem Krieg gerade neu eröffnet worden. Anlässlich seines Besuches bei Papst Pius XII. war der Wiener Kardinal Theodor Innitzer am 8. September 1952 bei uns zum Abendessen geladen... weiter




100 Jahre Tagebuch

IFA BRUMLYZ, eine skurrile "Miss-Wahl" mit alten Telefonnummern

Es muss so ungefähr im März 1957 gewesen sein. Damals machten der technische Fortschritt, die steigende Zahl von Telefonanschlüssen und die Internationalisierung einer ganz speziellen Wiener Eigenart den Garaus: Die hier herrschende Kombination von Buchstaben und Zahlen bei den Telefonnummern segnete das Zeitliche... weiter




- © Getty Images

100 Jahre Tagebuch

Wasch-Rituale

Wenn ich nach Hause kam, musste ich ältere Sachen anziehen, damit nicht alles so viel gewaschen werden musste. Wäsche waschen war damals noch ein Akt für einen ganzen Tag. Zuerst wurde der Kessel mit Holz angeheizt, darauf kamen Eierbriketts. Das Wasser für den Heizkessel kam aus einem Hahn in der Waschküche und wurde mit einem Zinkkübel... weiter




- © Gaschurnpartenen

100 Jahre Tagebuch

Das Pedoskop4

Ein ganz besonderer Spaß war immer das Schuhe Einkaufen mit meiner Mama. Jedes Schuhgeschäft, das auf sich hielt, hatte nämlich noch bis zum Ende der 60er Jahre ein "Pedoskop" im Verkaufsraum stehen, und das fanden wir Kinder unsagbar toll! Damit stellt man fest... weiter




Ein amerikanisches Armee-Radio zeigte Wiens Jugendlichen im Jahr 1946, "wo es langgeht". - © privat

100 Jahre Tagebuch

Eine US-Radiostation sendete in Wien ab 1946: "Hier spielt die Musik"2

Es war 1946, als ich 14-jährig von der Mittelschule mittags heimkam und das Radio aufdrehte. Ich suchte ein herum und plötzlich umspülten mich faszinierende Klänge. Kurz darauf eine Ansage: "At 1068 on your radio dial you are listening to the American Forces Network BDN... weiter




- © P. Rautenstrauch

100 Jahre Tagebuch

Die Luftwurzeln reichen bis nach Österreich2

1995 wurde ich Generalsekretärin des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus. Für mich als Tochter eines 1939 geflüchteten Juden und einer nichtjüdischen Mutter war dies auch persönlich eine Herausforderung. Ich habe meinen Vater gefragt, was er sich vom Nationalfonds erwarte... weiter




Eröffnung der elektrifizierten Bahnstrecke 1959 in Gloggnitz. Bis 1955 gab es hier noch Grenzerfahrungen. - © ÖNB-Bildarchiv/picturedesk.com

100 Jahre Tagebuch

Das kleine "Wunder" mit einer wieder aufgetauchten Identitätskarte3

Im Frühjahr 1953 wohnte ich, fünf Jahre alt, mit den Eltern im steirischen Kleindorf Mixnitz. Einmal monatlich fuhren Mama und ich auf einige Tage nach Wien, wo alle Verwandten wohnten. Dank der "Regiekarten" - Vater war ÖBB-Beamter - war dies fast gratis, ich freute mich auf die Zugfahrt und auf die Großstadt... weiter




Holland 1922: Karolina Weiss mit Tochter Luzie. - © privat

100 Jahre Tagebuch

"Die Gemeinheit dieser Zeit" nach dem Ersten Weltkrieg12

Wenn ich verhindern will, dass mein Kind verhungert, so wie tausend andere - ... Ich habe Zwillinge gesehen, die meiner Nachbarin, sie sind neun Monate alt. Wenn man sie ansah, gruselte einem der ganze Jammer dieser Nachkriegszeit und ihrer Gemeinheit eiskalt über den Rücken: zwei Totenköpfe auf einem dürren Hals... weiter




- © ullstein bild

100 Jahre Tagebuch

Das große Trauma2

Was Mütter zustande bringen, ist unfassbar. Im Jahre 1944, ich glaube, es war Herbst, sollte mein Bruder Maxi mit 14,5 Jahren eingezogen werden. Ich sah ihn mit einer Uniform mit anderen Burschen paradieren. Darauf wurde meine Mutter aktiv und wir fuhren und gingen in die Obersteiermark. Ohne irgendwelche Erlaubnis. Fünf Tage brauchten wir... weiter




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