• 21. Februar 2018

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Schlagwortsuche

Die meisten Afghanen heizen weiterhin mit Kohle.

Afghanistan

Tee mit Seifengeschmack4

  • Die Luft- und Wasserverschmutzung in der afghanischen Hauptstadt Kabul setzt den Bewohnern zu. Politiker setzen nun auf drakonische Strafen, umweltbewusste Bürger auf Aufklärung.

Kabul. Taheera Hamizada steht vor dem Spiegel. Mit einem kleinen, rosaroten Kamm zieht sie einen Mittelscheitel. "Ich hatte so schöne Haare", sagt sie. "Jetzt habe ich fast eine Glatze!", klagt sie und bindet zwei dünne Zöpfe. Schuld an der schwindenden Haarpracht der Afghanin soll nicht ihr fortgeschrittenes Alter sein... weiter




Anschlag

Mehr als 100 Tote bei Anschlag - Trauer und Angst in Kabul

  • US-Präsident Donald Trump fordert "entschiedenes Handeln" gegen Taliban.

Kabul. Nach dem verheerenden Selbstmordanschlag in Kabul hat die afghanische Hauptstadt um die mehr als hundert Todesopfer getrauert. Der Attentäter hatte am Samstag im Stadtzentrum einen mit Sprengstoff beladenen Krankenwagen in die Luft gesprengt, bis Sonntag stieg die Zahl der Todesopfer auf mindestens 103... weiter




Kabul

24 Tote bei Angriff auf Hotel Intercontinental

  • Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag, bei dem Männer auf die Gäste des Hotels schossen.

Kabul. Bei einem mehr als 17 Stunden dauernden Taliban-Angriff auf eines der größten Hotels in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach offiziellen Angaben 24 Menschen getötet worden. Unter ihnen sind laut Innenministerium 18 Zivilisten, 14 Ausländer und vier Afghanen. Außerdem wurden nach Behördenangaben alle sechs Angreifer getötet... weiter




Haidari Wadschudi gilt als die unüberhörbare dichterische Stimme Afghanistans. - © Eschbacher

Haidari Wadschudi

Vom Himmel geschlagen13

  • Haidari Wadschudi ist der bekannteste zeitgenössische Sufi-Mystiker und Dichter Afghanistans.

Es ist früher Nachmittag in Kabul. Durch ein halb geöffnetes Fenster dringt abwechselnd sanftes Vogelgezwitscher aus dem Rosengarten und schrilles Hupen vom dahinterliegenden, staugeplagten Malik-Asghar-Platz in das Büro von Haidari Wadschudi. Hier, im Zentrum der afghanischen Hauptstadt... weiter




Tourismusmanager Hamid Dschiljab ist skiverrückt, doch lässt der Schnee in dieser Saison auf sich warten. - © Eschbacher

Afghanistan

Skifahren bei den Buddhas14

  • Die afghanische Provinz Bamiyan versucht, den Tourismus anzukurbeln. Die Bemühungen beginnen zu fruchten.

Bamiyan. Hamid Dschiljab ist ein heiterer Zeitgenosse. "Nein, nein", sagt er und schüttelt sich vor Lachen auf die Frage, ob denn ausländische Touristen mit Bodyguards zu ihm kämen. Dschiljab trägt den sperrigen Titel "Öffentlicher Manager der Historischen Stätten der Provinz Bamiyan" und ist die erste Anlaufstelle für Besucher der... weiter




Afghanischen Mutter mit dem Diplom ihres Kindes. - © Eschbacher

Afghanistan

Zeugnis mit Kratzern16

  • Nach dem Fall der Taliban setzten die Afghanen große Hoffnungen in das Schulsystem, es sollte das Land rasch entwickeln.

Bamiyan. Mohammad Saif steht dicht gedrängt mit seinen Kommilitonen vor der Außenwand seiner Universität in der zentralafghanischen Stadt Bamiyan. Im Hintergrund ist der berühmte, 2001 von den Taliban zerstörte, "Kleine Buddha" zu sehen, samt den begehbaren Höhlen links und rechts - doch Ali und seine Studienkollegen interessieren sich nur für die... weiter




Afghanische Polizisten vor dem schiitischen Kulturzentrum in Kabul. - © APAweb / AFP, SHAH MARAI

Afghanistan

40 Tote bei Selbstmordanschlag in Kabul

  • Der Angriff auf ein Kulturzentrum ereignete sich während einer Feier zum 38. Jahrestag des sowjetischen Abzugs.

Kabul. Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Kulturzentrum in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 40 Menschen getötet worden. Das bestätigte am Donnerstag ein Sprecher des Innenministeriums. Demnach sprengte sich zuerst ein Selbstmordattentäter in dem Gebäude in die Luft... weiter




Goldmedaillen für die Siegerinnen des Kabul FC. - © Johanna-Maria Fritz

Fußball

Hoffnungsschimmer hinter Stacheldraht10

  • Acht Vereine in einer Liga, nur ein einziges Spielfeld, streng gesichert, aber Begeisterung: Das ist Frauenfußball in Afghanistan.

Kabul. Fariba Hedayati brüllt über den Platz und fuchtelt wild mit den Händen. Ihr Kopftuch rutscht in den Nacken, aber das ist ihr jetzt nicht wichtig. Fariba Hedayatis ganze Wut gilt jetzt der Linienrichterin. Sie zeigt ihr den Vogel und schreit: "Du hast doch keine Ahnung! Wer hat dich überhaupt auf den Platz gelassen... weiter




"Afghanistan ist nicht sicher", steht auf diesem Protestschild bei einer Demonstration in München zu lesen. Die ÖH-Aktivisten denken ähnlich und wollen ihre Kommilitonen von der Abschiebung bewahren. - © APAweb/dpa/Alexander Heinl

Wien

Forderungen nach Abschiebestopp für Afghanen16

Forderungen nach Abschiebestopp nach Afghanistan Mehrere Studierende an der Akademie der bildenden Künste seien akut von der Abschiebung betroffen. Wien/Kabul. Anlässlich eines kolportierten Abschiebeflugs abgelehnter Afghanen in ihre Heimat hat die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) der Akademie der bildenden Künste einen Abschiebestopp... weiter




Sachbuch

An der Wurzel des militanten Islam

  • Der ORF-Veteran Friedrich Orter ist noch einmal nach Afghanistan zurückgekehrt. Und er hat mit "Der Vogelhändler von Kabul" einen Abgesang auf ein Land verfasst, das in Krieg, Chaos und Elend versinkt.

"Der Reporter in mir wollte dorthin, ein anderer Teil musste", schreibt Friedrich Orter in seinem schmalen Bändchen "Der Vogelhändler von Kabul", das jetzt im Ecowin-Verlag erschienen ist. Also ist der langjährige ORF-Korrespondent noch einmal nach Kabul geflogen, wo er lange stationiert war und viel gesehen hat... weiter




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