• 20. Februar 2019

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Vor einiger Zeit klebten in Wiener U-Bahnzügen Post-Its mit allerlei Botschaften. Allesamt regten zur Reflexion an. Wohin ich heute gehen würde, wäre es notwendig, Österreich zu verlassen? Ich weiß es nicht. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Flucht14

  • Kurz bevor ein Richter seine Entscheidung bekannt gibt, kommen einem die merkwürdigsten Gedanken. Ist es eine Asylverhandlung, geht es um die Existenz von Menschen.

Da standen wir also im Gerichtssaal, nachdem der Richter seinen Richterhut aufgesetzt und mit einer Handbewegung gedeutet hatte, es sollten sich alle erheben. Ich war nervös, ich hatte ein Unruhegefühl vor allem in der Bauchgegend, ich fuhr mit der Spitze des rechten Zeigefingers über die Haut neben dem Daumennagel, hin und her, hin und her... weiter




Die Schriftstellerin Julya Rabinowich im Gespräch mit Jugendlichen der Neuen Mittelschule Kinzerplatz über ihr Buch "Dazwischen: Ich" und Flucht. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Fluchtgeschichten18

Tausende Wiener Juden von heute sind entweder selbst in der ehemaligen Sowjetunion geboren oder haben familiäre Wurzeln in einem der Nachfolgestaaten. Eine von ihnen ist die Schriftstellerin Julya Rabinowich, die in St. Petersburg zur Welt kam und seit 1977 in Österreich lebt... weiter





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