• 16. Dezember 2018

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Die Passage einer Zonengrenze, wie hier 1946 in Linz, erwies sich meist als Nervenkitzel. - © Makart, August/ÖNB-Bildarchiv

Tagebuch 100 Jahre

Ein mutiges Mädchen, das an der Zonengrenze hilfreich "einsprang"1

Mein Großvater väterlicherseits, Johann Wenig, wurde nach Ende des Zweiten Weltkrieges aus der französischen Gefangenschaft entlassen. Er trug jene Kleider, in denen er verhaftet worden war und seine Gefangenschaft abwartete. Bei der Entlassung war es nicht anders... weiter




Tagebuch 100 Jahre

Hunds-Tränen

Nach dem Einmarsch der US-amerikanischen Besatzungstruppen in Strobl am Wolfgangsee im Jahr 1945 wurde die Schule bald zu einem Lazarett umgewandelt. Vom Unterricht befreit, verbrachten wir einen großen Teil unserer Tage im großen Park der sogenannten "Villa", einem herrschaftlichen Gebäude... weiter




Schülerdemonstration am Minoritenplatz in Wien. - © Imagno/Pflaum

Tagebuch 100 Jahre

Als das Mailüfterl von 1968 auch die Mittelschulen erfasste3

Es war ein Montagmorgen im Frühling 1968. Ich war Gymnasiast der siebenten Klasse, eben erst von unserer Schullandwoche zurückgekehrt. Da hörte ich im Ö1-Morgenjournal die Spitzenmeldung, dass es erstmals in Österreich einen Schülerstreik gebe, im BRG I, Stubenbastei, meiner Schule. Gleich kam auch ein Live-Interview mit unserem Schulsprecher... weiter




Tagebuch 100 Jahre

Neue Koexistenzen

Ich war sieben Jahre alt und es hat sich im Frühjahr 1945 zwischen Hall und Admont an der Enns Folgendes ereignet: Die Vorhut russischer Panzer hatte der unstabilen Holzbrücke über den Fluss misstraut und den Vormarsch zum Erliegen gebracht, wodurch der rechtsseitige Brückenkopf besetzt und der Übergang mit einem Schlagbaum versehen wurde... weiter




"Uhra, Uhra" waren bei russischen Besatzungssoldaten sehr begehrt. Nicht immer bekamen sie das, was sie wollten. - © ullstein bild/Imagno

Tagebuch 100 Jahre

Wie eine Frau russische Soldaten überlistete3

Meine Großmutter väterlicherseits, Cäcilia Nitsch, habe ich nicht mehr kennengelernt, sie starb 1950 im Alter von 54 Jahren, zehn Jahre vor meiner Geburt. Dennoch ist sie es, von der die meisten Geschichten in der Familie weitergegeben worden sind. Großmutter hatte in den 1910er Jahren die Bürgerschule im 25 Kilometer entfernten Mistelbach besucht... weiter




Seltener Schnappschuss: Hans Krankl (WSC) und Mario Kempes (Vienna) beim "Kleinen Wiener Derby" am 4. April 1986 auf der Hohen Warte. Endstand 1:0 für die "Blau-Gelben". - © Imagno/Votava

Tagebuch 100 Jahre

Familiäre Fußball-Unstimmigkeiten in Hernals7

In Hernals, quasi auf der Alszeile aufgewachsen, wurde mir meine Beziehung zu den Dornbacher Fußballern gleichsam in die Wiege gelegt. Ich wurde Anhänger des Wiener Sport-Clubs (WSC). Anfangs musste ich mich noch strecken, um über die Planken bis auf das Spielfeld und meine Idole beim Ballestern zu sehen... weiter




Busverkehr 1945. - © önb/Hilscher

Tagebuch 100 Jahre

Ein fremder Onkel

Ich bin in Wilhelmsburg/NÖ aufgewachsen. Mein Vater war an der russischen Front eingerückt gewesen und wurde vermisst. Im Jahr 1946 oder 1947, als ich bereits die zweite Klasse Volksschule besuchte, kam die Nachricht, dass mein Onkel, der Bruder meiner Mutter... weiter




Tagebuch 100 Jahre

Krieg und Frieden3

An die Feier der Hauptschule Spitz anlässlich der Staatsvertragsunterzeichnung im Mai 1955 kann ich mich gut erinnern. Ich besuchte damals die vierte Klasse. Wir Schüler erhielten ein kleines Buch, schwarz-weiß illustriert, mit dem Titel "Unser Österreich 1945-1955". Dieses Buch habe ich heute noch... weiter





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