• 24. September 2018

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Ein raumgreifender Mann - mit Hang zum Gesamtkunstwerk: Mariano Fortuny (1871-1949). - © yourtoursinvenice

Kunstgeschichte

Homo Universalis1

  • Der spanische Designer, Maler und Kostümschöpfer Mariano Fortuny fand - gemeinsam mit seiner Geliebten Henriette Negrin - erst in der Serenissima zu seiner wahren Form und Begabung. Ein venezianisches Capriccio.

Das also auch noch. Doña Cecilia de Madrazo ist beunruhigt. Über ein Jahrtausend lang hatte der Campanile di San Marco den Zeiten getrotzt. El parón de casa (sic!, venez. Dialekt), wie ihn die Venezianer nennen, der Hausherr. Der Glockenturm der Markuskirche ist mit seinen knapp hundert Metern das höchste Gebäude der Stadt... weiter




Jacob Burckhardt (1818-1897). - © Ullsteinbild - Photo 12

Kulturwissenschaft

Der denkende Betrachter2

  • Vor 200 Jahren wurde der Schweizer Kulturhistoriker Jacob Burckhardt geboren. Seine anschauliche Sprache kann der Kulturwissenschaft bis heute als Vorbild dienen.

Jacob Burckhardt war kein Freund der Selbstdarstellung. Eine einzige autobiographische Aussage ist von ihm bekannt, und die wurde ihm von seiner Heimatstadt abverlangt. In Basel war es damals Sitte, bei Begräbnissen "Personalien" zu verlesen, die von den Verstorbenen zu Lebzeiten selbst verfasst werden mussten... weiter




Es ist das erste unbekannte Werk des holländischen Meisters seit mehr als 40 Jahren, teilte das Amsterdamer Museum Hermitage am Dienstag mit. Das Bild wird dort ab Mittwoch ausgestellt. - © APAweb/AFP/ANP, Koen van Weel

Kunstgeschichte

Unbekannter Rembrandt entdeckt1

  • Niederländischer Kunsthändler hatte es im vergangenen Jahr für 156.000 Euro ersteigert.

Amsterdam. Ein niederländischer Kunsthändler hat ein bisher unbekanntes Gemälde von Rembrandt (1606-1669) entdeckt. Es ist das erste unbekannte Werk des holländischen Meisters seit mehr als 40 Jahren, teilte das Amsterdamer Museum Hermitage am Dienstag mit. Das Bild wird dort ab Mittwoch ausgestellt... weiter




Leonardo da Vinci Schule, "Die Schlacht von Anghiari", Tusche/Papier, Florenz, Uffizien - © H. Zens

Kunstgeschichte

Vom Urpferd bis zum blauen Pferdeturm

  • Das Pferd in der Kunst von der Antike bis zur Moderne.

Das "Urpferd" in der Kunst ist eigentlich nicht so alt: Am Parthenontempel in Athen ragte sein Kopf aus der Ecke des Giebels, als Teil eines untergehenden Wagengespanns der Göttin Nyx. Johann Wolfgang Goethe gab ihm den Namen – 1816 verkaufte Lord Elgin es nach Demontage ans British Museum in London... weiter




"Das letzte Abendmahl" von Bartolomé Esteban Murillo. - © Thomas Schneider

Sevilla

Der Maler mit dem milden Blick28

  • Sevilla feiert heuer den 400. Geburtstag von Bartolomé Esteban Murillo. Eine gute Gelegenheit, Andalusiens Hauptstadt einmal anders zu entdecken.

Ganz ohne Flecken wird es bei der Unbefleckten Empfängnis wohl doch nicht gehen. Deshalb werden Ärmel hochgekrempelt, weiße Kittel übergestreift und Tische mit Zeitungspapier ausgelegt. Es ist noch früh am Morgen, aber die Warteschlange derer, die zu Pinsel, Farbrollen und Sprühdosen greifen wollen, wächst schnell... weiter




Der Anbruch der Nacht eröffnet einen anderen Zeitraum: "Die Toteninsel II" von Arnold Böcklin, 1880, Metropolitan Museum of Art, NY. - © wikimedia commons

Kunstgeschichte

Labyrinthe der Dunkelheit4

  • Die surrealen Welten des Schlafes, des Traumes und der Grenzüberschreitung haben Künstler stets inspiriert: Zur Kulturgeschichte der Nacht.

"Trägt nicht alles, was uns begeistert, die Farbe der Nacht?" Diese Frage stellt das poetische Ich in den "Hymnen an die Nacht" des Dichters Novalis. Das Phänomen der Nacht ist vielschichtig: Es ist die Welt der Schlafes, des Traumes, der Grenzüberschreitung. Der Anbruch der Nacht eröffnet einen anderen Zeitraum... weiter




Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte. - © Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38127031

Bildende Kunst

Die vielen Gesichter der Melancholie3

  • Die Melancholie begleitet in den verschiedensten Ausprägungen den Menschen. Ein Streifzug durch die Kunstgeschichte.

Sie geht Hand in Hand mit Trübsinn, Schwermut, mit Genialität und Tiefsinn, bereichert Kunst, Musik und Literatur - und mündet mitunter in Wahnsinn und Tod. Ein kleiner Einblick in den kunsthistorischen Reichtum. Siehe dazu auch: Das Janusgesicht der Melancholie: Annäherung an ein Phänomen in elf Thesen. weiter




Gottfried Boehm, emeritierter Professor an der Universität Basel. - © Johannes Gutenberg Universität,Mainz

Kunstgeschichte

Faszination durch das Sichtbare4

  • Der Kunsthistoriker Gottfried Boehm erforscht die Wirkungsmacht der Bilder und entwickelt dabei eine eigenständige "Philosophie vom Bild". Am 16. September wird er 75 Jahre alt.

Was können Bilder, was die begriffliche Sprache nicht mehr zu leisten vermag? Mit dieser Frage beschäftigt sich der in Basel tätige Kunsthistoriker Gottfried Boehm in seiner wissenschaftlichen Arbeit. Boehm hat in den vergangenen Jahrzehnten die Diskussionen um die Frage, was eigentlich ein Bild sei, wesentlich mitgeprägt... weiter




Paul Cézanne: Cézannes Sohn als Harlekin (1888). - © Kunstmuseum Basel/Martin P. Bühler

Kunstgeschichte

Dilettantische Genies4

  • Paul Cézanne war ein unbegabter Zeichner, der sich seine Kunst durch Beharrlichkeit erkämpfte. Darin glich er dem "naiven" Maler Henri Rousseau.

Im Zeitalter der fast schon perfekten Reproduktionstechnik - viel besser wird es nicht mehr werden (nämlich mit Rücksicht auf unsere Auffassungsgabe) - scheint es völlig sinnlos geworden, noch irgendwo hinzureisen, um Bilder im Original zu sehen, ja sehen zu dürfen! Es ist im Ernstfall dann doch das Dürfen... weiter




Ein Bild von unterwegs: Herbert Bayers "Hafenstudie aus Palermo", 1924. - © Oö. Landesmuseum Linz

Kunstgeschichte

Künstlerische Reiselust3

  • Die beiden Künstler Herbert Bayer und Sepp Maltan unternahmen 1923 und 1924 eine lange Italienreise. Die Bilder, die sie dort malten, galten lange als verschollen. Jetzt werden sie in Linz ausgestellt.

In mehreren Büchern, die über das Werk des Künstlers Herbert Bayer (1900-1985) erschienen sind, wurde eine lange Italien- reise des damaligen Studenten am Bauhaus in Weimar erwähnt, die vom Spätsommer 1923 bis Frühling 1924 dauerte. Diese Reise, die sich abenteuerlich gestaltete und zu künstlerischen Werken führte... weiter




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