• 22. Juni 2018

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Schlagwortsuche

Tiere

Traditionelles Gezwitscher4

  • Sumpfammern singen seit mehr als 1000 Jahren dieselben Lieder.

London/Durham/Wien. Seit mehr als 1000 Jahren singen die in Nordamerika beheimateten Sumpfammern dasselbe Lied. Schon den Wikingern dürfte ihr Gesang zu Ohren gekommen sein, der über Generationen weitergegeben wurde, wie ein internationales Wissenschafterteam um Robert Lachlan von der Queen Mary University in London nun im Fachblatt "Nature... weiter




- © Fiddes et al./Cell

Evolution

Was den Menschen ausmacht5

  • Wie ist unser Gehirn so groß geworden? Eine Gen-Familie könnte der Treiber sein.

Wien. In bloß 500 Generationen entwickelte sich der moderne Mensch von der Steinzeit über die Renaissance bis zur Industrierevolution, zu Internet, Smartphones und Weltraumforschung. Die Forscher streiten, ob diese Leistung der Größe unseres Gehirns, seinem Volumen, seiner Struktur oder dem Zusammenspiel aller drei Faktoren zu verdanken ist... weiter




- © getty/anadolu agency

Bescheidenheit ist eine Zier

Zurückhaltung kommt an6

  • Bescheidenheit, nicht Auffälligkeit, ist ein Erfolgsrezept der Evolution.

Klosterneuburg/Wien. (est) Obwohl die Eigenwerbung zahlreicher Menschen in Sozialen Medien anderes vermuten lässt, belegt die Wissenschaft: Bescheidenheit ist eine Zier - und ein Erfolgsrezept der Evolution. Wer sich zurückhält, kommt auf die Dauer besser an und erreicht eher und präziser seine Ziele... weiter




Der erste Vogelschnabel - im Bild rot und spitz - diente als Zange, um Würmer aus dem Boden zu picken. - © Hanson/Yale University

Evolution

Wie die Evolution auf den Schnabel gekommen ist6

  • Ichthyornis dispar hatte den ersten modernen Schnabel und ein Gehirn wie heutige Vögel.

New Haven/Wien. US-Forscher der Universität Yale haben einen Schlüssel in der Evolutionsgeschichte gefunden. Der Vogel Ichthyornis dispar, der vor rund 100 Millionen Jahren in der Kreidezeit lebte, als die Dinosaurier noch die Erde beherrschten, hatte den ersten modernen Schnabel und ein Gehirn, das jenem seiner heutigen Verwandten ähnlich ist... weiter




Anthropologie

Das Spiel der Brauen12

  • Beim Frühmenschen verdeutlichten Augenbrauen Dominanz, heute dienen sie der Kommunikation.

York/Wien. Ob hochgezogen oder zusammengekniffen - Augenbrauen bringen Dominanz, Überraschung, Angst, Wut oder auch die Bereitwilligkeit gegenüber dem anderen Geschlecht zum Ausdruck. Sie sind ein wesentliches Merkmal des Menschen, um selbst Emotionen zu zeigen, beziehungsweise auch auf solche beim Gegenüber zu schließen... weiter




Gefärbter Stein deutet auf eine symbolische Kommunikation hin. - © Human Origins Program

Archäologie

Frühe Werkzeugmacher1

  • Frühmenschen waren vor allem in unberechenbaren Zeiten innovativ.

Washington/Wien. (gral) Schon vor ungefähr 320.000 Jahren hat der Frühmensch in Ostafrika mit anderen Gruppen Handel betrieben, Farbpigmente zur Kommunikation eingesetzt und ausgeklügelte Werkzeuge hergestellt. Dies geschah damit schon einige zehntausende Jahre früher als bisher erforscht... weiter




Schneehasen in Wintergarderobe. - © Science

Evolution

Winterweiße Arten bleiben dunkel6

  • Der Klimawandel trägt dazu bei, dass sich auch die Tiere mit ihrer Tarnung anpassen.

Wien. Durch den Klimawandel werden die Tage mit schneebedeckter Landschaft immer weniger. Tiere wie Schneehasen und Schneehühner verzichten daher zunehmend auf ihre winterliche weiße Garderobe. Es gibt Gebiete mit weißen und braunen Individuen während des Winters... weiter




"Sex ist also eine physiologische Notwendigkeit, als Folge eines sauerstoffbasierten Stoffwechsels bei allen höheren Organismen." - © APAweb/AFP/dpa, Hendrik Schmidt

Evolution

Sex als Schutz vor Schäden im Erbgut9

Wien/Göttingen. Die Evolution könnte den Sex zum Schutz vor Erbgut-Schäden entwickelt haben. Das berichten die aus Österreich stammende Biologin Elvira Hörandl und ihr niederländischer Kollege Dave Speijer. Worin der evolutionäre Siegeszug der komplexen und fehleranfälligen sexuellen Fortpflanzung begründet ist... weiter




Der linke Oberkiefer eines 20-Jährigen ist das früheste Fossil des modernen Menschen außerhalb von Afrika. - © Gerhard Weber/Uni Wien

Menschheitsgeschichte

Moderner Mensch verließ Afrika um 60.000 Jahre früher22

  • Wiener Forscher identifiziert ältesten Homo sapiens außerhalb Afrikas. Der Fund "stellt bisherige Vorstellungen über unsere Evolution infrage".

Wien/Tel Aviv. (apa/est) Über die Ursprünge des modernen Menschen gingen die Meinungen lange auseinander. Als akzeptiert gilt heute die auf Fossilfunden beruhende Theorie, wonach der Homo sapiens vor zwischen 300.000 und 200.000 Jahren in Afrika entstanden ist... weiter




Biologie

Schmetterlinge 70 Millionen Jahre älter als angenommen1

Darmstadt. Neuesten Forschungen zufolge sind Schmetterlinge gut 70 Millionen Jahre älter als bisher angenommen. Das legt der Fund fossiler Überreste im niedersächsischen Schandelah nahe, wie das Fachblatt "Science Advances" und das Hessische Landesmuseum Darmstadt am Mittwoch berichteten... weiter




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