• 22. Februar 2018

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Spanien

Ein gespaltenes Land6

  • Am Sonntag wählt Spanien ein neues Parlament. Der Ausgang ist offen.

Madrid. Es hätte ein Heimspiel werden sollen. Ministerpräsident Mariano Rajoy drehte seinen Wahlkampf-Spaziergang durch die Innenstadt Pontevedras. Hier, in Galizien, ist Rajoy zu Hause. Seine konservative Volkspartei (PP) darf bei den spanischen Parlamentswahlen am Sonntag mit einer großen Mehrheit der Stimmen rechnen... weiter




Wahlkämpfer bei der Arbeit: v.l. oben im Uhrzeigersinn: Rajoy, Iglesias, Sanchez, Rivera. - © Kalis, M.Vidal

Spanien

Zwei Alternativen zu den Bisherigen2

  • Der spanische Wahlforscher José Pablo Ferrándiz über die Wut der Spanier auf die korrupten Volksparteien.

"Wiener Zeitung": Nach Jahren harter Sparpolitik ist immer noch jeder fünfte Spanier arbeitslos. Dutzende Politiker der regierenden Volkspartei (PP) sitzen wegen skandalösen Korruptionsaffären hinter Gittern. Trotzdem gelten die Konservativen als Favoriten für die Parlamentswahlen am Sonntag. Wie kann das sein... weiter




Zivilisiert vor dem Hahnenkampf: der Vorsitzende der Sozialisten, Pedro Sánchez, mit dem Moderator Manuel Campo Vidal und Premier Mariano Rajoy (v.l.) beim Händeschütteln vor der Debatte. - © reu/J. Medina

Spanien

"Elendig, armselig, niederträchtig"3

  • Premier Mariano Rajoy und Oppositionsführer Pedro Sánch ediskutierten. Sieger waren die ausgeladenen Jungparteien.

Madrid. Die Anspannung stand beiden Kandidaten ins Gesicht geschrieben. Sie wussten um die Bedeutung dieses Fernseh-Duells. Nur sechs Tage vor den spanischen Parlamentswahlen am kommenden Sonntag war es die letzte große Chance, das gewaltige Heer unentschlossener Wähler für sich zu gewinnen... weiter




Spaniens Premierminister Mariano Rajoy muss dieses Jahr nicht nur gegen seinen alten Gegner PSOE, sondern auch gegen zwei neue Parteien antreten, die ihm ordentlich Stimmen kosten. - © reuters/Andrea Comas

Spanien

Bedrängt von allen Seiten4

  • Bei den spanischen Wahlen heizen vor allem die neuen Parteien der regierenden Volkspartei gehörig ein.

Madrid. Spaniens Demokratie war bisher immer von der Frage beherrscht: Volkspartei oder Sozialisten? Denn alle anderen Parteien hatten, überregional gesehen, keine Bedeutung. Bei den vergangenen Parlamentswahlen 2011 hat die Volkspartei ihren ersten Platz mit 44,63 Prozent verteidigt, die Sozialisten haben mit 28... weiter




Die Zentralregierung in Madrid unternimmt alles, um die Abspaltung Kataloniens zu verhindern. Das Thema beherrschte die Kabinettssitzung am Mittwoch. Bildmitte: Spaniens Premier Mariano Rajoy. Im Anschluss an das Treffen wurde beim Verfassungsgerichtshof eine Verfassungsklage gegen die Resolution in Katalonien zugestellt. - © reu/Andrea Comas

Spanien

Aufgeschoben, nicht aufgehoben

  • Spaniens Verfassungsgericht erklärt die Klage gegen die Unabhängigkeitsresolution Kataloniens für zulässig.

Madrid. (wak/dpa) Es war bisher eine turbulente Woche für Spanien, insbesondere für seine abspaltungswillige Region Katalonien. Am Montag erklärte das katalanische Regionalparlament, man werde den Weg die Abspaltung nun formell einleiten. Am Mittwoch verhinderte Madrid dieses Vorhaben vorerst mit einer - vorläufigen Suspendierung - der Abspaltung... weiter




Katalonien

In 18 Monaten zur Unabhängigkeit

  • Das katalanische Parlament stimmte am Montag für eine Resolution, die den Beginn des Abspaltungsprozesses von Spanien markieren soll.

Wien/Barcelona. (dab) Das Ziel stand seit langem fest, nun gibt es auch einen Zeitrahmen: Innerhalb von 18 Monaten will sich die nordöstliche Region Katalonien von Spanien lossagen. Das Parlament Kataloniens verabschiedete am Montag eine entsprechende Resolution, die den offiziellen... weiter




Spanien

Wir können... Rajoy abstrafen10

  • Neue Protestparteien bereiten Zeiten absoluter Mehrheiten und dem traditionellen Zwei-Parteien-System ein Ende.

Madrid. Die konservative Volkspartei (PP) hat am Sonntag die landesweiten Kommunal- und Regionalwahlen gewonnen. "Wir sind die stärkste Partei in ganz Spanien", erklärte PP-Sprecher Carlos Floriano. Große Freude wollte bei den in Spanien regierenden Konservativen von Ministerpräsidenten Mariano Rajoy dennoch nicht aufkommen... weiter




Pablo Iglesias von Podemos wirbt mit dem Slogan "Es ist so weit". epa/Manuel Lorenzo

Spanien

Adiós dem alten System3

  • Am Sonntag wählen 13 der 17 autonomen Regionen in Spanien ihr Parlament.

Madrid. (wak) "Die politische Regeneration geschieht durch Menschen, die in der Demokratie geboren worden sind", erklärte kürzlich der junge Vorsitzende der ebenfalls jungen spanischen Kleinpartei Ciudadanos ("Bürger"), Albert Rivera. Damit sorgte er für einen Aufschrei von allen Seiten... weiter




Unabhängigkeitsreferendum

Zehntausende Katalanen demonstrierten

  • Spanischer Regierungschef Rajoy zu Stärkung der Regionen in der Verfassung bereit.

Barcelona/Madrid. Zehntausende Katalanen haben gegen das einstweilige Verbot eines Unabhängigkeitsreferendums durch das spanische Verfassungsgericht protestiert. Die Demonstranten versammelten sich am Dienstagabend vor den Rathäusern zahlreicher Städte und Gemeinden der wirtschaftsstärksten Region des Euro-Landes und riefen immer wieder: "Wir... weiter




Merkel und Rajoy am Jakobsweg. - © apa/epa/cabalar

Sparpolitik

Im Gleichschritt

  • Die deutsche Kanzlerin Merkel und der spanische Ministerpräsident Rajoy bleiben auf Sparpolitik-Linie.

Madrid/Berlin. (ce) Angela Merkel und Mariano Rajoy gehen im Gleichschritt. Die beiden christdemokratischen Politiker haben das für alle Augen sichtbar gemacht, als sie beim Besuch der deutschen Kanzlerin in der Geburtsstadt des spanischen Ministerpräsidenten, Santiago de Compostela... weiter




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