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Durchleuchtete Romanfiguren, als ob sie ihre Patienten wären: Marta Karlweis (1889-1965). - © Literaturmuseum Altaussee

Literatur

Die Sprachen der Seele4

  • Psychoanalyse und Literatur unterhalten seit Sigmund Freuds Zeiten ein durchaus animierendes Naheverhältnis.

Im Sigmund Freud Museum in der Wiener Berggasse kann man nicht nur auf Freuds Spuren wandeln, sondern auch einiges über seine kulturgeschichtliche Bedeutung erfahren. Heuer ist dort die Ausstellung "Parallelaktionen" zu sehen, die - unter anderem auch von der "Wiener Zeitung" - sehr gelobt worden ist... weiter




Michelangelos Moses, um 1513 (Kirche San Piedro in Vincoli, Rom). - © Jörg Bittner Unna / Wiki CC

Postplatonischer Dialog

Taxi nach Qumran

  • Sigmund Freud unterhält sich mit Mose über Gott und die Welt - und über die Psychoanalyse. Ein postplatonischer Dialog.

Terrasse des King David Hotels in Jerusalem. An einem der Tische Sigmund Freud im Anzug mit Gilet und Uhrkette bei einer Tasse Kaffee; vor ihm ein Notizheft, in das er ab und zu schreibt. Am Nebentisch Mose mit Kippa, sportlich-leger gekleidet, bei einem Cola-Zitron. Nachdem er mehrmals zu Freud hingesehen hat, tritt er zu seinem Tisch... weiter




Wilfried Daim (21. Juli 1923 - 30. Dezember 2016). - © Diem

Nachruf

Psychoanalyse und Religion14

  • Der katholische Psychologe Wilfried Daim hat sich ein Leben lang auf eigenständige Weise mit unterschiedlichsten Fragestellungen beschäftigt. Nun ist er im Alter von 93 Jahren gestorben.

Anfang 1963, zwischen der ersten und der zweiten Sitzungspe- riode des Zweiten Vatikanischen Konzils, erschien in Österreich ein Buch mit dem damals sehr provokant wirkenden Titel "Kirche und Zukunft". Verfasser waren drei prominente "Linkskatholiken": Friedrich Heer nannte seinen Beitrag "Atheisten und Christen in einer Welt"; August Maria Knoll... weiter




Margarete Mitscherlich: "Um ehrlich zu sein, ich habe kein Bedürfnis, noch sehr viel länger zu leben."Foto: dpa

Psychoanalyse

Margarete Mitscherlich21

  • Die fast 94-jährige deutsche Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich über das Lebensgefühl im hohen Alter, die Angst vor dem Tod, die Treue zu ihrem Mann, die Fähigkeit zur Liebe - und über die Radikalität eines wahrhaftigen, ungeschönten Blicks auf sich selbst.

"Wiener Zeitung": Frau Mitscherlich, Sie leben heute, obwohl Sie bald Ihren 94. Geburtstag feiern, noch in Ihren eigenen vier Wänden. Wie wichtig ist Ihnen Selbständigkeit? Margarete Mitscherlich: Ich habe bereits mit meinem Mann, der 1982 gestorben ist, in dieser Wohnung gelebt, also lebe ich hier schon sehr lange... weiter





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