• 23. Februar 2019

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Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Beide oder keiner13

"Er ist ein Hurensohn, aber er ist unser Hurensohn": Mit dieser heute nicht mehr standesgemäßen Formel beschrieb US-Präsident Franklin D. Roosevelt (1933 bis 1945) und ansonsten ein großer Held der verunsicherten liberalen Gegenwart sein kompliziertes Verhältnis zum nicaraguanischen Diktator Anastasio Somoza... weiter




Walter Feichtinger ist seit 2002 Leiter des Instituts für Friedens sicherung und Konfliktmanagement an der Landesverteidigungsakademie. - © Nadja Meister

Gastkommentar

Keine Angst vor dem Brexit3

  • Eine sicherheitspolitische Bestandsaufnahme.

Es ist zweifelsohne keine Stärkung der EU-Position im globalen Wettbewerb, wenn das militärisch leistungsfähigste Land die EU verlässt. Großbritannien ist eine Vetomacht im UN-Sicherheitsrat und neben Frankreich die zweite europäische Atommacht. In der Realpolitik relativiert sich allerdings der Wert dieser Assets... weiter




Gastkommentar

Die ÖVP braucht Mut zum Sowohl-als-auch2

  • Für die Volkspartei ist es Zeit, zum Dialog zurückzukehren und zur Synthese von Alt und Neu, Schwarz und Türkis.

Wer Mitglied einer Partei wird, ist bereit, Individualität in eine Gemeinschaft einzubringen und zum Wohle aller zu teilen. Dies impliziert auf gemeinsamer demokratischer Wertebasis die aktive Teilnahme an der Weiterentwicklung von Partei und Gesellschaft im Dialog... weiter




Flaggen beim Europäischen Parlament in Straßburg. - © APAweb, afp, Jean-Christophe Verhaegen

Gastkommentar

Die Zukunft Europas4

  • Die mediale Berichterstattung über europäische Entwicklungen ist von den Meinungen und Vorschlägen der großen Staaten geprägt, die Stimmen der vielen kleinen Staaten werden in der Regel überhört.

Ende 2018 erschien ein dünnes Buch (127 Seiten) mit dem Titel "The Future of Europe - Views from the Capitals". Darin lieferten Autoren aus allen 28 EU-Staaten, aber auch aus Nicht-Mitgliedsländern Beiträge vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen für die EU (Brexit, zukünftiges Budget, weitere Integrationsschritte, etc... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Mit Recht gegen Macht8

Europa macht Ernst mit seiner Kampfansage an die digitalen US-Konzerne und deren in jedem Sinne überwältigende Marktmacht. Nicht in einer großen Schlacht, sondern - wie es der physischen wie psychischen Natur der Europäischen Union entspricht - in Form eines zermürbenden Kleinkriegs, der Google, Facebook... weiter




Melanie Sully ist britische Politologin und Direktorin des in Wien ansässigen Instituts für Go-Governance. Sie hat unter anderem als Konsulentin für die OSZE und den Europarat in Straßburg gearbeitet und ist Mitglied des Royal Institute of International Affairs in London. - © Weingartner

Gastkommentar

Hat der Brexit-Wahnsinn Methode?6

  • Dass der Deal am Ende irgendwie durchgehen dürfte, liegt vor allem daran, dass jeder der Beteiligten etwas zu verlieren hat.

Fast drei Jahre nach dem Brexit-Referendum ist Großbritannien immer noch EU-Mitglied. Bis jetzt hat kein anderes Land versucht, aus der EU auszutreten, und wenn es nach dem EU-Chefunterhändler geht, soll dies auch der letzte Fall sein. Vor dem Referendum diskutierten die Brexit-Befürworter diverse Modelle der künftigen Beziehung zur EU wie etwa... weiter




Oliver Cyrus ist freier Journalist in Wien. - © privat

Gastkommentar

Die EU auf dem Tranchierbrett8

  • Multikulturelle, liberale Demokratien brauchen zum Überleben einen identitätsstiftenden Überbau. Das klägliche Versagen der EU hierbei ist ein gefundenes Fressen für Nationalisten.

Ganze 160.000 Wörter hätte ursprünglich die EU-Verfassung beinhalten sollen, ein biblisches Ausmaß verglichen mit den 4600 Wörtern in der US-Verfassung aus dem Jahr 1787. Der Vertrag über eine Verfassung für Europa scheiterte bekanntlich an den Referenden in Frankreich und den Niederlanden... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Stoff für Funktionärsträume13

In Deutschland arbeiten die tragenden Parteien mit einigem Eifer daran, die Verwirrungen der letzten zwei Dekaden wieder zu korrigieren. Die Union aus CDU und CSU will wieder eine für ihre Wähler klar erkennbare konservative Partei sein, die SPD eine linke Kraft... weiter




Paul Schmidt ist Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE).

Gastkommentar

Die EU-Wahl - eine Mammutaufgabe mit Marketingproblem7

  • Warum die Chancen für eine höhere Wahlbeteiligung trotzdem nicht schlecht stehen.

Die Wahlen zum EU-Parlament sind der Versuch, die verschiedenen nationalen Öffentlichkeiten - eine europäische gibt es maximal in Ansätzen - gleichzeitig zu bespielen und dabei die Bedeutung der europäischen Debatte und des EU-Parlaments unter Beweis zu stellen... weiter




Siobhan Geets ist Redakteurin im Europa-Ressort der "Wiener Zeitung". - © Luiza Puiu

Leitartikel

In der Vorhölle36

Einen "besonderen Platz in der Hölle" gebe es für Brexiteers, die einen EU-Austritt ohne Deal riskieren. Die Reaktionen auf die ungewöhnlich scharfen Worte des EU-Ratspräsidenten Donald Tusk ließen nicht lange auf sich warten. "Die britische Presse wird Ihnen furchtbare Schwierigkeiten machen"... weiter




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