• 17. Oktober 2018

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Thomas Jaeger ist Professor für Europarecht an der Universität Wien. Eine detaillierte Fassung des Textes ist als Policy Brief bei der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) erschienen: www.oegfe.at/policybriefs. - © privat

Gastkommentar

Der Brexit - ein Spektakel des Irrationalen2

  • Nicht die Entscheidung für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ist zu kritisieren, sondern ihr Zustandekommen nach einer krankenden und teils faktenbefreiten Debatte.

Der Brexit tritt im Herbst in die heiße Phase: Deal or No Deal - und wenn Deal, welcher? Erstaunlich, dass darüber mehr als zwei Jahre nach dem Austrittsvotum und weniger als ein halbes Jahr vor dem voraussichtlichen Austrittsdatum (29. März 2019) noch Unklarheit herrscht... weiter




Gastkommentar

Ein falscher Pakt zur falschen Zeit195

  • Der UNO-Migrationsvertrag will Migration ganz allgemein zur "Quelle von Wohlstand in unserer globalen Welt" erklären. Das ist Unfug.

Dass die österreichische Bundesregierung den UNO-Migrationspakt wahrscheinlich nicht einfach durchwinken, sondern zumindest Vorbehalte anmelden wird, dürfte zwar zu einem guten Teil auch der Stimmung in breiten Teilen der Öffentlichkeit geschuldet sein, ist aber trotzdem eine richtige Entscheidung... weiter




Martin Heintel ist Professor am Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Stadt- und Regionalentwicklung (Buchtipp: "Grenzen - Theoretische, konzeptionelle und praxisbezogene Fragestellungen zu Grenzen und deren Überschreitungen"). Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Die EU-Regionalpolitik braucht mehr Mut und mehr Vertrauen4

  • Die Halbzeit der laufenden EU-Strukturfondsperiode von 2014 bis 2020 ist abgelaufen - welche Herausforderungen bringt die Periode ab 2020?

Die Gründungsideen und großen Leitlinien der jetzigen Europäischen Union wie Friedenssicherung und Solidarität sind von ihrer Bedeutung aktuell wie eh und je, ebenso wie die Römischen Verträge von 1957. Darin wird die Notwendigkeit festgehalten, "die Volkswirtschaften zu einigen und deren harmonische Entwicklung zu fördern... weiter




Paul Schmidt ist Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik. Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Österreich auf der EU-Couch4

  • Wer am lautesten schreit, hat noch lange nicht recht.

Mit einer auf Fakten basierenden EU-Diskussion in Österreich durchzudringen, ist nicht leicht. Stimmen, die der EU reserviert bis ablehnend gegenüberstehen, übertönen in ihrer Emotionalität nicht selten jene, die ihr neutral beziehungsweise mit Interesse begegnen. Dabei ist das EU-Meinungsbild der Österreicher durchaus differenziert und pragmatisch... weiter




Laura Wurm ist Studentin an der WU Wien. Für Ihre Master-Arbeit "EU economic response strategies to the Arab Spring in Tunisia and Egypt" wurde Sie mit dem Europäischen Nachbarschaftspreis des Zukunftsfonds der Republik Österreich ausgezeichnet. - © VYHNALEK.COM

Gastkommentar

EU-Konzepte auf den Kopf gestellt6

  • Ein partizipativerer Demokratisierungsprozess ist gefragt, um den Ansprüchen des Arabischen Frühlings gerecht zu werden.

Der Arabische Frühling, auch als "demokratisches Erwachen" bezeichnet, erweckte nicht nur Umbrüche in Nordafrika und im Nahen Osten, sondern sorgte auch international für Hoffnung auf ein Ende autoritärer Regime - einen Wandel hin zur Demokratie, den es seitens der EU zu fördern galt... weiter




Thomas Seifert ist stellvertretender Chefredakteur der "Wiener Zeitung". - © WZ

Leitartikel

Auf Nafta folgt USMCA7

Zumindest für die Devisenhändler auf den internationalen Währungsmärkten war es ein guter Tag. Die Kursgraphen des kanadischen Dollar und des mexikanischen Peso zeigten nach oben, als bekannt wurde, dass die USA, Kanada und Mexiko sich auf eine neue Handelsvereinbarung namens USMCA (USA-Mexico-Canada-Agreement) geeinigt haben... weiter




Gastkommentar

Die Republik Mazedonien - ein Kollateralschaden der US-Geopolitik49

  • Eine Philippika wider die griechische Geschichtsfälschung.

Die Überraschung war groß am Abend des 30. September. Bei den Balkan-Korrespondenten und Botschaftern in Skopje.* Bei der Brüsseler Elite, die angereist war, um die mittels "regime change" durch EU und USA im Vorjahr an die Macht gehievte Regierung in Skopje mediengerecht bis zuletzt zu unterstützen... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Rom ist kein zweites Athen117

Italiens seltsame Regierung aus Rechts- und Linkspopulisten will das Land also aus dem ökonomischen Jammertal hinaus investieren. Mit höheren Schulden, die aus niedrigeren Steuern und gesteigerten Ausgaben resultieren, wieder für Wachstum sorgen. Getreu dieser vulgär-keynesianischen Überzeugung... weiter




Gastkommentar

Weg mit der Entwicklungshilfe!132

  • Die Idee, Afrikas Armut und Elend mit hunderten Milliarden aus dem Westen zu beseitigen, ist spektakulär gescheitert und gehört entsorgt.

Nicht nur in Österreich hat über viele Jahrzehnte in der politisch engagierten Öffentlichkeit ein einfaches Axiom völlig unangefochten gegolten: Afrika ist arm, also ist es die Pflicht der Europäer, mit Geld zu helfen, und je mehr Geld, umso besser. Empathie und Nächstenliebe wurden durch diese einfache Gleichung scheinbar praktisch messbar: Je... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Merkels langer Herbst43

Angela Merkel taumelt durch ihre vierte Amtszeit als deutsche Bundeskanzlerin. Die Niederlage ihres Vertrauten in einer Kampfabstimmung um den Vorsitz der Unionsfraktion ist ihre höchstpersönliche Niederlage, die sie schwer angeschlagen hinterlässt wie einen Boxer im Kampfring. Und nirgendwo ein rettender Pausengong... weiter




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