• 23. Juni 2018

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Schlagwortsuche

Vizekanzler und Sportminister Heinz-Christian Strache am Mittwoch im Rahmen des EU-Rat für Jugend, Bildung, Kultur und Sport in Brüssel. - © APAweb/JOHANNES BRUCKENBERGER

Flüchtlingsquoten

Italien als Straches Verbündeter12

  • Die Partnerpartei der FPÖ, Lega Nord, dürfte Teil der italienischen Regierung und auch gegen gleichmäßige Flüchtlingsverteilung von Asylsuchenden in der EU sein.

Brüssel. Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz Christian Strache sieht in der italienischen Regierung, der die FPÖ-Partnerpartei Lega angehören dürfte, einen weiteren Verbündeten gegen Flüchtlingsquoten innerhalb der EU. Strache geht nicht davon aus, dass es unter Bulgariens EU-Vorsitz Ende Juni noch zu einer Lösung in Sachen Asyl und... weiter




Die Anzahl der Asylgesuche nahm Österreichweit und EUweit ab. - © APAweb

EU

Asylanträge gingen 2017 zurück3

  • In Österreich ist die Zahl der Asylwerber um 44 Prozent gesunken.

Brüssel. Die Asylanträge in der EU sind im Vorjahr auf das Niveau von 2014 zurückgegangen. Mit 650.000 Asylsuchenden verzeichnete die EU 2017 etwa die Hälfte von 2016. Syrer (102.400), Iraker (47.500) und Afghanen (43.600) stellten unverändert die größten Gruppen dar. Sie machten zusammen 30 Prozent aller erstmaligen Asylbewerber aus... weiter




Anerkennungsraten in der EU im Vorjahr. - © APAweb

Asyl

EU nahm 2017 halbe Million Asylwerber auf2

  • Österreich liegt bei Asyl pro Kopf an zweiter Stelle hinter Deutschland.

Brüssel/Wien. Die EU-Staaten haben im Jahr 2017 538.000 Asylwerber als schutzberechtigt anerkannt. Dies entspricht einem Rückgang um fast 25 Prozent gegenüber 2016, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Von Österreich wurden 2017 33.925 Asylwerber anerkannt... weiter




Der slowakische Andrej Kiska spricht im EU-Parlament die Gefahren, die vom Kreml drohen. - © APAweb / AFP, FREDERICK FLORIN

Flüchtlinge

Slowakischer Präsident warnte vor dem Kreml19

  • Andrej Kiska fordert von seinem Land Solidarität mit der EU. Russland werde "immer brutaler in seinen Aktionen, Europa zu destabilisieren".

Straßburg. Der slowakische Staatspräsident Andrej Kiska hat sein Land zu mehr Solidarität gegenüber der EU, auch bei der Aufnahme von Flüchtlingen, aufgefordert. "Die Slowakei sollte nie zögern, ihre Solidarität gegenüber Freunden und Partnern in der EU zum Ausdruck zu bringen", sagte Kiska am Mittwoch in einer Rede im EU-Parlament in Straßburg... weiter




Zu Monatsbeginn hatte Orban ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs zurückgewiesen, mit dem sein Land zur Beteiligung an der Umverteilung von Flüchtlingen in der EU verpflichtet wird. - © APAweb/REUTERS, Kacper Pempel

Probleme

Orban sieht das Christentum in Flüchtlingsaufnahmestaaten in Gefahr23

  • Ungarns Regierungschef wettert und sieht EU in zwei Lager gespalten

Warschau/Budapest. Der ungarische Regierungschef Viktor Orban sieht das Christentum in EU-Staaten, die Flüchtlinge aufnehmen, schwinden. Während eines Besuchs in Polen sagte Orban am Freitag im Beisein der polnischen Ministerpräsidentin Beata Szydlo: "Wir wünschen keine vermischte Bevölkerung... weiter




Ein Foto von Anfang Juni diesen Jahres: Zelte von Flüchtlingen an der griechischen Küste. 2017 befinden sich 60.000 Menschen in Griechenland in einem komplizierten Asylprozess, der sich kaum bewegt. - © APAweb / AP, Petros Giannakouris

Flüchtlingspolitik

EU-Migrationsbeauftragter soll "Kontrolle zurückgewinnen"6

  • Kanzler Kern und Verteidigungsminister Doskozil wollen verantwortliche Person, die Kompetenzen wie Brexit-Verhandler bekommt.

Wien. Bundeskanzler Christian Kern und Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil fordern eine kohärente Migrations- und Flüchtlingspolitik der EU. Konkret solle es einen Migrationsbeauftragten geben, der ähnlich wie der Brexit-Chefverhandler Michel Barnier die Kompetenz haben solle, Verhandlungen zu führen oder Rückführungsabkommen zu koordinieren... weiter




Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico bei einem Treffen in Brüssel. Die Slowakei hat EU-weit 2015 die wenigsten Zuwanderer verzeichnet. - © AFP, THIERRY CHARLIER

EU

Einwanderung in EU erreichte 2015 den Höhepunkt5

  • 4,7 Millionen Menschen migrierten legal in EU-Staaten. Österreich lag mit 166.323 an achter Stelle.

Brüssel. Die legale Einwanderung in die EU erreichte 2015 mit 4,7 Millionen ihren Höhepunkt. 2007 waren es laut Eurostat-Daten vom Montag 4,1 Millionen, dann sank die Zahl 2009 und 2010 auf je 3,3 Millionen und stieg dann wieder an. 2014 waren es bereits 3,7 Millionen... weiter




Eingebrachte Asylanträge im Jänner bis Mai, jeweils 2016 und 2017. - © APA

EU

Deutlicher Rückgang bei Asylanträgen3

  • Von 207.000 auf knapp 165.000 im Vergleich zu ersten drei Monaten 2016.

Brüssel. Die Zahl der Asylbewerber, die zum ersten Mal einen Antrag stellten, ist in der EU im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 um 20 Prozent zurückgegangen. Laut Eurostat-Daten vom Dienstag sank sie von 207.000 in den ersten drei Monaten des Vorjahres auf nunmehr 164.555 Asylbewerber... weiter




Abkommen

Türkei hält EU-Flüchtlingsdeal trotz Spannungen ein

  • Laut griechischem Flüchtlingskrisenstab haben gab es deutlich weniger Übersetzungen aus der Türkei.

Athen. Die Türkei hält das Flüchtlingsabkommen mit der EU trotz der Spannungen im Verhältnis zur Union und wiederholter gegenteiliger Drohungen ein. Die Zahl der Migranten, die aus der Türkei zu den griechischen Inseln im Osten der Ägäis übersetzen, sei weiterhin niedrig, teilte der griechische Flüchtlingskrisenstab am Freitag mit... weiter




EU

Umverteilung von Flüchtlingen "höchst unfair"3

  • Kommissions-Vizepräsident Timmermans kritisiert, dass das Problem bei Griechenland und Italien belassen wird.

Brüssel. In der EU wurden bisher fast 12.000 Flüchtlinge - von ursprünglich geplanten 160.000 - aus Italien und Griechenland auf andere EU-Staaten umverteilt. Österreich hat ebenso wie Dänemark, Ungarn und Polen bisher keinen einzigen Flüchtling aus diesen Staaten aus dem der EU-Umverteilungsprogramm aufgenommen, wie die EU-Kommission mitteilte... weiter




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