• 21. November 2018

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Schlagwortsuche

Ein Pressesprecher zeigt Fotos der beiden Veurteilten. - © APAweb, Reuters, Samrang Pring

Genozid

Anführer der Roten Khmer verurteilt2

  • Ein Sondertribunal hat erstmals zwei Anführer wegen Völkermord schuldig gesprochen.

Phnom Penh. Historischer Schuldspruch in Kambodscha: Ein Sondertribunal hat  Vertreter der Roten Khmer erstmals wegen Völkermordes verurteilt. Der einstige Chefideologe Nuon Chea und Ex-Staatschef Khieu Samphan wurden am Freitag des Genozids schuldig gesprochen und zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt... weiter




Clemens M. Hutter war Ressortchef Ausland bei den "Salzburger Nachrichten".

Gastkommentar

Ankara empört: "Ist Hitler etwa Türke?"16

  • Die deutsche Entscheidung auf Völkermord an den Armeniern provozierte historisch haltlose Vergleiche.

Die Türkei reagierte emotional auf die Entscheidung des deutschen Bundestages, die Massaker an den Armeniern vor einem Jahrhundert als Völkermord zu werten. Ministerpräsident Binali Yildirim wich auf Nationalismus aus: Die Türkei habe noch nie vor irgendjemandem das Haupt gebeugt, denn "dieses Volk ist ein Volk, das sich seiner Geschichte rühmt"... weiter




Der Sessel von Kanzlerin Merkel blieb leer, als der türkischstämmige Grünen-Vorsitzender Cem Özdemir sprach. - © apa/afp/Odd Andersen

Genozid

Deutsche Armenien-Resolution erzürnt die Türkei61

  • Merkel fehlte bei Abstimmung im Bundestag, Erdogan berief Botschafter aus Berlin zurück.

Berlin. Der Sessel der Kanzlerin im deutschen Bundestag blieb leer. Angela Merkel hatte einen Termin, sie sprach bei einem Kongress zur digitalen Bildung über ihr Physikstudium. Auch Vizekanzler Sigmar Gabriel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier, beide SPD, fehlten an jenem Tag, als der Bundestag fast einstimmig eine Resolution beschloss... weiter




Burundi

Die Eskalation der Gewalt in Burundi4

  • Großbritannien warnt vor Genozid, Frankreich fordert einschreiten der UNO.

Großbritannien hat angesichts der eskalierenden Gewalt im ostafrikanischen Burundi vor einem Genozid gewarnt, wie ihn das Nachbarland Ruanda 1994 erlebte. "Erinnern wir uns, was im Nachbarland damals passiert ist", sagte der britische UNO-Botschafter Matthew Rycroft. "Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Geschichte wiederholt... weiter




Ruanda

Vorwurf: Völkermord.

Ruandas Geheimdienstchef ist in London aufgrund eines europäischen Haftbefehls wegen mutmaßlicher  Kriegsverbrechen festgenommen worden, gab Scotland Yard am Dienstag bekannt. Die spanische Justiz wirft Karenzi Karake (54) vor, 1994 Massaker gegen Tutsi-Minderheit angeordnet zu haben und damit für den Tod dreier spanischer Entwicklungshelfer... weiter




Genozid

Türkei verärgert über Gauck-Aussagen

Berlin. Die Reaktion der Türkei war vorhersehbar: "Das türkische Volk wird dem deutschen Präsidenten Gauck seine Aussagen nicht vergessen und nicht verzeihen", teilte das Außenministerium in Ankara am späten Freitagabend mit. Deutschlands Bundespräsident Joachim Gauck hatte wörtlich von "Völkermord" an den Armeniern gesprochen... weiter




Genozid

"So funktioniert Geschichtsforschung nicht"11

  • Experten-Absage an Ankaras Wunsch nach Historikerkommission.

Wien. Keinen Sinn sieht der Schweizer Historiker Dominik J. Schaller in der Forderung der Türkei, zur Beurteilung der Massaker an den Armeniern vor 100 Jahren eine Historikerkommission einzusetzen. "Geschichte kann nicht verhandelt werden, sie muss erforscht werden", sagte Schaller am Donnerstagabend in Wien... weiter




Leitartikel

Ankaras Schande38

Eine Gelegenheit, alle gegen sich aufzubringen, sollte sich ein Leitartikler keinesfalls entgehen lassen. Fangen wir mit der Türkei an: Die Weigerung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, den Genozid an den Armeniern im Jahr 1915 beim Namen zu nennen, ist schlicht eine Schande für den Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches... weiter




Armenien

Normalisierungskurs

  • Armeniens Präsident geht auf die Türkei zu.

Eriwan/Ankara. Trotz des Streits um die Anerkennung des "Völkermords" am armenischen Volk hat Eriwan die Türkei zu normalen Beziehungen aufgerufen. "Wir stellen keine Vorbedingungen", sagte Präsident Serge Sarksyan am Donnerstag in der Hauptstadt. Armenien erwarte nicht, dass die Türkei die volle Verantwortung für die Taten von damals übernehme... weiter




Antitürkische Parolen sind in Bourj Hammoud allgegenwärtig.

Armenische Diaspora

Zusammengeschweißt im Exil1

  • Reportage: Im Libanon leben viele Armenier, deren Vorfahren den Völkermord im Osmanischen Reich überlebt haben. Ihre Nachkommen sind ein bedeutender Teil des libanesischen Vielvölkerstaats.

Bourj Hammoud. Als Kind, sagt Hagop Pakradounian, habe er seinen Vater oft mit Fragen nach seinem Großvater gelöchert. "Warum kommt er nicht sonntags vorbei und bringt Schokolade wie in anderen Familien? Wo ist er?" Er erhielt keine Antwort. Der Großvater wurde zuletzt gesehen, als Pakradounians Vater zwei Jahre alt war... weiter




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